
Hrvatski fantastični: Jedna književna generacija
Dies ist eine der ersten synthetischen Analysen der sogenannten kroatischen Fantasy-Generation (oder „Borgesians“, „junge Prosa“ mit Fantasy-Elementen), die in den späten 1960er und den 1970er Jahren aufkam.
Das Hauptthema ist eine synchrone Beschreibung der Poetik einer spezifischen Generation kroatischer Schriftsteller, die fantastische, ironische, metafiktionale und postmoderne Elemente in die kroatische Literatur einführten, oft in Form von Kurzgeschichten. Pavičić bezeichnet sie als „Fantastiker“ nicht im Sinne der klassischen Fantasy (wie etwa Todorov), sondern als eine Generation, die das Fantastische als Strategie zur Kritik an der Realität und Ironie sowie zum Spiel mit literarischen Konventionen im sozialistischen Jugoslawien einsetzte. Zu den Schlüsselautoren dieser Generation, die Pavičić bespricht oder impliziert, gehören Goran Tribuson, Pavao Pavličić, Stjepan Čuić, Damir Miloš und Ivan Babić, aber auch ein weiterer Kreis der „jungen Prosa“ der 1970er Jahre (mit den Fantastikern als Untergruppe). Das Buch ist zwar wissenschaftlich, aber dennoch klar und verständlich geschrieben – es wurde als eine der wichtigsten Analysen der zeitgenössischen kroatischen Literatur der 1990er/2000er Jahre gelobt (z. B. bezeichnet Booksa es als „eines der verständlichsten Bücher zur zeitgenössischen Literatur“). Es handelt sich nicht um eine populärwissenschaftliche Synthese, sondern um eine tiefgründige Studie für Studierende und Forschende mit Schwerpunkt auf Kurzgeschichtentheorie, Postmoderne und Fantasy.
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