
Kako što nastaje: novine, film, teatar
In einem geistreichen und lehrreichen Essay beschreibt Čapek die Entstehung einer Zeitung, eines Films und eines Theaterstücks. Mit Humor und Ironie verdeutlicht er die Komplexität des Prozesses – von der Idee bis zur Umsetzung – und die unterschiedlichen
Wie es gemacht wird (1925/1930er Jahre) ist eine Sammlung von Essays und humorvollen Texten von Karel Čapek, in der der Autor auf unterhaltsame, unaufdringliche und sehr aufschlussreiche Weise erklärt, wie drei zentrale Medien- und Kunstformen des 20. Jahrhunderts entstehen: Zeitungen, Film und Theater.
Das Buch ist in drei Hauptteile gegliedert:
Wie es gemacht wird – Čapek beschreibt das Chaos in der Redaktion: den Konflikt zwischen Redakteur, Journalisten, Druckerei und Verwaltung. Jede Gruppe hält sich für die wichtigste – der Redakteur sieht die Zeitung als Gedanken, die Druckerei als mechanischen Prozess und die Verwaltung als Buchhaltung. Der Autor zeigt anhand von Anekdoten und Ironie, wie aus diesem Kampf eine Tageszeitung entsteht.
Wie es gemacht wird – eine detaillierte Beschreibung des Filmdrehs: Drehbuch, Storyboard, Einstellungen, Sequenzen, Regie, Schauspieler, Schnitt. Čapek zeigt, wie sehr Film ein Gemeinschaftswerk ist, voller Kompromisse, technischer Herausforderungen und Zufälle – von der Idee bis zur Leinwand.
– Wie ein Theaterstück entsteht – der bekannteste Teil, in dem Čapek (als Dramatiker und Autor) den Leser durch den gesamten Prozess führt: vom Schreiben des Textes über Gespräche mit dem Regisseur, die Besetzung der Rollen, Proben, Konflikte zwischen Schauspielern und Regisseuren bis hin zum Bühnenbild und der Premiere. Alles ist von Humor durchdrungen – Schauspieler beschweren sich, der Regisseur wechselt, das Publikum erwartet Wunder.
Das Buch ist von Čapeks Bruder Josef illustriert, was ihm Charme und visuellen Witz verleiht. Der Stil ist leicht, lebendig, voller Ironie und Selbstironie – Čapek entmystifiziert das „künstlerische Genie“ und zeigt, dass Zeitungen, Filme und Theater vor allem menschliche, unvollkommene Prozesse voller Missverständnisse, Ego und Arbeit sind.
Dies ist kein trockenes Lehrbuch, sondern ein essayistischer Genuss, der die Hintergründe der Kultur der 1920er/30er Jahre beleuchtet. Es ist auch heute noch relevant: Es zeigt, wie Medien und Kunst aus dem Chaos der Zusammenarbeit entstehen, nicht aus göttlicher Eingebung. Perfekt für Fans von Čapek, Mediengeschichte oder alle, die verstehen möchten, wie die Dinge hinter den Kulissen ablaufen.
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