
Kuća u strani: roman s otoka Brača
Das Buch schildert das Leben einer Familie aus Brač, die aufgrund von Streitigkeiten, Gerüchten und sozialem Druck ein Haus außerhalb des Dorfes baut. Der Roman erkundet Gemeinschaft, Isolation, familiäre Beziehungen und ergreifende moralische Entscheidun
„Ein Haus im Ausland: Ein Roman von der Insel Brač“ ist eines von Kukučins Werken, in dem die Autorin realistischen Realismus, profunde Kenntnisse der dalmatinischen Landpsychologie und sanften, ruhigen Humor am vollkommensten vereint. Der Roman spielt auf der Insel Brač und schildert das Leben in einer abgeschotteten Dorfgemeinschaft, in der jede Familienentscheidung beobachtet, kommentiert und bewertet wird. Die Familie im Zentrum, konfrontiert mit Klatsch, Ungerechtigkeit und dem ständigen Druck der Nachbarn, beschließt, ein Haus außerhalb des Dorfes – „auf dem Land“ – zu bauen. Diese Entscheidung wird zum Ausgangspunkt einer vielschichtigen Geschichte über soziale Isolation, Stolz, Solidarität und den Umgang mit den beengten Verhältnissen des dörflichen Alltags.
Kukučin schildert gekonnt die inneren Spannungen zwischen den Familienmitgliedern, ihre Ängste, Hoffnungen und kleinen Erfolge. Das neue Zuhause außerhalb des Dorfes symbolisiert den Widerstand gegen Unehrlichkeit und die Sehnsucht nach Frieden, aber auch den Preis der Trennung von der Gemeinschaft. Typische Motive Kukučins prägen den Roman: einfache Menschen im Angesicht moralischer Dilemmata, die Natur als stiller Begleiter des Lebens und der Konflikt zwischen Tradition und persönlichen Wünschen.
Die Figuren werden warmherzig und ohne Idealisierung, aber mit tiefem Verständnis für ihre Menschlichkeit gezeichnet. Der Autor taucht tief in die Mentalität der Brač-Gemeinschaft ein: Sturheit, Ehrgefühl, die Bedeutung eines guten Rufs und die Sensibilität für gesellschaftliche Veränderungen. Durch lebendige Dialoge, Beschreibungen von Arbeit, Festen, Glaubensvorstellungen und kleinen Alltagsbegebenheiten zeichnet Kukučin ein authentisches Bild des Insellebens am Ende des 19. Jahrhunderts.
„Ein Haus im Ausland“ wird so zu mehr als einer Familiengeschichte – zu einem Roman über Gemeinschaft, Identität und den Wert der Unabhängigkeit, erzählt mit sanftem Humor und der subtilen, menschlichen Wärme, die Kukučins Stil auszeichnet.
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