
Veliki vrisak: Roman jedne mlade žene
Eine intime und emotionale Geschichte über junge Frauen, ihre Lieben, Leidenschaften, Enttäuschungen und inneren Kämpfe in der ungarischen bürgerlichen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Renée Erdős (1879–1955) war eine der populärsten ungarischen Schriftstellerinnen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und bekannt für ihre sinnlichen, psychologisch tiefgründigen und emotional packenden Romane. „Der große Schrei“ zählt zu ihren meistgelesenen Werken in Jugoslawien zwischen den beiden Weltkriegen. Das Buch löste damals in Ungarn einen großen Skandal aus, da es offen über weibliche Sexualität, körperliche Leidenschaft und Orgasmus („nagy sikoly“) schrieb, was für die damalige Zeit äußerst gewagt und provokativ war.
Der Roman gewährt Einblicke in die Innenwelt einer jungen, sensiblen und leidenschaftlichen Frau, die in einer konservativen bürgerlichen Gesellschaft nach Liebe, Sinn und Freiheit sucht. Durch das Bekenntnis der Hauptfigur beschreibt die Autorin ehrlich und offen (für die damalige Zeit sehr kühn) weibliche Sexualität, emotionale Konflikte, Liebesenttäuschungen und die gesellschaftlichen Beschränkungen, denen Frauen unterworfen waren. Das Buch ist reich an lyrischen Passagen, inneren Monologen und einer starken emotionalen Wucht.
In Kroatien erfreute sich der Roman in den 1920er Jahren großer Beliebtheit und wurde als moderne Frauenliteratur gelesen, die es wagte, Themen anzusprechen, über die damals selten offen geschrieben wurde. Renée Erdős' Stil ist romantisch mit naturalistischen und modernen Elementen – eine Mischung aus Leidenschaft, Melancholie und Gesellschaftskritik. Heute gilt dieses Werk als bedeutendes Beispiel mitteleuropäischer Frauenliteratur des frühen 20. Jahrhunderts.
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