
Sami u toj šumi
Eine poetische und fotografische Monografie, gedruckt in 555 nummerierten Exemplaren, ein Buch mit ausgewählten Gedichten von Draga Glamuzina (darunter ein bisher unveröffentlichtes) und erotischen Fotografien von Stanko Abadžić.
Beim Lesen und Betrachten dieses Buches entsteht der Eindruck, dass Dichterin und Fotografin ernsthaft darum ringen, diese Welt mit ihren eigenen Mitteln auszudrücken und darzustellen – vor allem in Draga Glamuzinas Trilogie, die neben den bereits erwähnten Sammlungen auch den Roman „Drei“ umfasst. Es wirkt, als würden plötzlich unterschiedliche Medien, Sprachen und Bilder, die sich mit demselben Thema – Eindruck, Emotion, Gedanke, Zustand – auseinandersetzen, gleichzeitig aufeinanderprallen und sich ergänzen. Aus dem Verhältnis von Fotografie und poetischem Text scheint hervorzugehen, als wollten sie einander gewissermaßen die Vorherrschaft streitig machen, sich in dem, worüber sie sprechen und was sie zeigen, durchsetzen. Aus diesem Verhältnis, das Konflikt, aber auch Verbundenheit und Synergie birgt, erwächst meiner Meinung nach die wichtigste Wirkung dieses Buches. Die Fotografien sind nicht bloß Illustrationen, nicht bloß Dekoration, sondern eine Fortsetzung dieser poetischen Welt, so wie die Poesie als Erweiterung und Fortsetzung dessen fungiert, was wir in den Fotografien sehen.
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