
Čitanka s gramatičkim vježbama i pismenim sastavima za I razred stručnih produžnih škola
Der Prestinija und Škarpa Grammatikübungsleser (1937) ist ein Schulbuch, das zu einer Gruppe von Lehrbüchern gehört, die für Schüler beruflicher Weiterbildungsschulen im Königreich Jugoslawien bestimmt sind.
Die weiterführenden Schulen dienten der Ausbildung junger Menschen nach der Grundschule, insbesondere jener, die sich auf handwerkliche, gewerbliche oder andere praktische Berufe vorbereiteten. Das Lehrbuch von Prestini und Škarpa war als umfassendes Lehrmittel konzipiert, das Sprachkultur, Leseverständnis und die Entwicklung des schriftlichen Ausdrucks miteinander verknüpfte.
Der Inhalt des Lehrbuchs umfasste ausgewählte literarische und pädagogische Texte, die auf das Alter und die Bildungsbedürfnisse der Schüler abgestimmt waren. Die Texte dienten nicht nur dem Lesetraining, sondern auch als Ausgangspunkt für die Grammatikanalyse, um den Wortschatz zu erweitern und den korrekten Sprachgebrauch zu erlernen. Neben dem Leseteil enthielt das Lehrbuch Grammatikübungen zu grundlegenden Sprachkategorien, Rechtschreibregeln und syntaktischen Beziehungen, die es den Schülern ermöglichten, ihre Sprachkompetenz schrittweise zu entwickeln.
Besonders wertvoll war der Abschnitt über schriftliche Aufsätze. Anhand vorgegebener Themen und Beispiele lernten die Schüler, beschreibende, erzählende und berichtende Texte zu verfassen, was für ihre weitere Ausbildung und berufliche Entwicklung von großer Bedeutung war. Der methodische Ansatz basiert auf der Verknüpfung von theoretischem Wissen mit praktischen Sprachaufgaben, wie sie für die Pädagogik der Zwischenkriegszeit charakteristisch war.
Das Werk stellt ein wertvolles Beispiel für Schulbücher aus den 1930er Jahren dar und zeugt von den Lehrmethoden, Sprachnormen und Bildungszielen der damaligen Berufsbildung. Als historische Quelle gewährt es Einblick in den Muttersprachenunterricht und die Entwicklung der Alphabetisierung von Schülern beruflicher Weiterbildungsschulen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
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