
Jevreji u Jugoslaviji 1944–1952: Kraj ili novi početak
Das Buch „Juden in Jugoslawien 1944–1952“ von Mladenka Ivanković schildert die Erneuerung des Lebens der jüdischen Gemeinde nach dem Holocaust, ihr Verhältnis zu den neuen Machthabern sowie die Auswanderung nach Israel und den Erhalt der Identität.
Juden in Jugoslawien 1944–1952 ist eine historische Studie von Mladenka Ivanković, die die Lage und den Wiederaufbau der jüdischen Gemeinde in Jugoslawien nach dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Anhand von Archivmaterialien, offiziellen Dokumenten und verfügbarer Literatur analysiert die Autorin die Folgen des Holocaust, in dessen Verlauf der Großteil der jüdischen Bevölkerung vor dem Krieg ausgelöscht wurde, sowie die Herausforderungen, denen sich die Überlebenden während der Entstehung des neuen sozialistischen Staates gegenübersahen.
Das Buch behandelt den Wiederaufbau jüdischer Gemeinden, die Rückgabe und Restitution von Eigentum, die soziale und politische Stellung der Juden sowie die Aktivitäten des Verbandes der Jüdischen Gemeinden Jugoslawiens. Besonderes Augenmerk liegt auf der Haltung der jugoslawischen Behörden gegenüber der jüdischen Gemeinde, der Organisation humanitärer Hilfe und der Massenauswanderung jugoslawischer Juden in den neu gegründeten Staat Israel zwischen 1948 und 1952. Der Autor untersucht die Motive für die Auswanderung, die internationalen Umstände und die Folgen dieses Prozesses für die in Jugoslawien verbliebenen jüdischen Gemeinden.
Das Werk stellt einen wertvollen Beitrag zur Erforschung der Nachkriegsgeschichte Jugoslawiens und der Geschichte der Juden in dieser Region dar. Es richtet sich an Historiker, Studierende und alle Leser, die sich für die Themen Holocaust, Minderheiten, Migration und soziopolitische Veränderungen im Nachkriegseuropa interessieren.
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