
Baranja 1941-1945
Die Monografie „Baranja 1941–1945“ ist die erste systematische Studie zur Geschichte der Baranja während des Zweiten Weltkriegs. Sie bietet einen detaillierten Bericht über die ungarische Besatzung, den Terror, den Widerstand und die Befreiung dieses Gebi
Nach dem Angriff der Achsenmächte auf das Königreich Jugoslawien im April 1941 wurde die Baranja zusammen mit der Batschka, Međimurje und Prekmurje von Ungarn (Regime Horthy) annektiert. Das Gebiet wurde unter dem Namen „Südgebiete“ (Délvidék) an Ungarn angegliedert. Das Buch beschreibt detailliert die politischen, sozialen und militärischen Verhältnisse unter ungarischer Besatzung.
Der Autor schildert die Magyarisierungspolitik, die Repression gegen die serbische, jüdische und kroatische Bevölkerung, Massenmorde und Internierungen sowie die wirtschaftliche Ausbeutung des Gebiets. Besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung des antifaschistischen Widerstands, den Aktivitäten der Partisaneneinheiten in der Baranja, der Zusammenarbeit mit den Befreiungsbewegungen in Slawonien und der Vojvodina sowie der endgültigen Befreiung im Herbst 1944 und Anfang 1945 (Schlacht von Batina usw.).
Das Buch basiert auf Archivmaterialien, Parteidokumenten und Zeugenaussagen und ist im Geiste der jugoslawischen sozialistischen Geschichtsschreibung verfasst – mit einem Schwerpunkt auf dem Klassenkampf und dem Heldentum der nationalen Befreiungsbewegung. Trotz seines ideologischen Rahmens bleibt es ein wichtiges und grundlegendes Werk zur Kriegsgeschichte der Baranja, da es eine große Lücke in der regionalen Geschichtsschreibung schließt.
Es werden zwei Exemplare angeboten





