
Svjetska izložba
Meine Kindheit als Junge in New York in den 1930er Jahren in einer jüdischen Familie russischer Herkunft, mit vielen weiteren autobiografischen Elementen.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von Edgar Altschuler erzählt, einem Jungen, der von der Kindheit bis zum Alter von neun oder zehn Jahren heranwächst. Edgar ähnelt Doctorow selbst sehr (Name, älterer Bruder Donald, Mutter Rose, Vater Dave). Die Erzählung ist eine Mischung aus kindlicher Unschuld und reifen, nostalgischen Betrachtungen des erwachsenen Edgar. Der Roman schildert den Alltag der jüdischen Familie Altschuler aus der unteren Mittelschicht in der Bronx während der Großen Depression. Höhepunkt des Romans sind Edgars zwei Besuche der Weltausstellung von 1939 – ein Symbol für Fortschritt, Zukunft und amerikanischen Optimismus („Die Welt von morgen“). Für den Jungen ist die Ausstellung ein Wunderwerk der Technik, aber auch ein Spiegel der realen, unvollkommenen Welt.
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