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Schatten im Paradies ist ein zweiteiliger Roman von Erich Maria Remarque, der eindringlich das Schicksal deutscher Emigranten in New York nach dem Zweiten Weltkrieg schildert.
Der Roman „Schatten im Paradies“, posthum 1971 erschienen, zählt zu den letzten und reifsten Werken des berühmten deutschen Schriftstellers Erich Maria Remarque. Die Handlung spielt in New York während und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg und folgt einer Gruppe deutscher Flüchtlinge und politischer Emigranten, die dem Nationalsozialismus entkommen konnten. Im Mittelpunkt steht Robert Ross, ein ehemaliger KZ-Häftling und Künstler, der unter falschem Namen versucht, sich im „Land der Freiheit“ ein neues Leben aufzubauen. Er arbeitet in einem Antiquitätengeschäft und versucht, das wahre Wesen der amerikanischen Gesellschaft zu verstehen.
Im Gegensatz zu den Schlachtfeldern des Krieges seziert Remarque hier akribisch das sogenannte „Paradies“ – die scheinbare Sicherheit und den Wohlstand New Yorks, die sich für die europäischen Exilanten in einen goldenen Käfig voller tiefer Sehnsucht, vergangener Traumata und einem Gefühl ständiger Entwurzelung verwandeln. Die Figuren ringen mit den Folgen des Überlebens in der Hölle, mit der Schuld der Überlebenden, der Ungewissheit über das Schicksal ihrer Familien in Europa und der Oberflächlichkeit der Konsumgesellschaft, die sie umgibt. In seinem unverkennbar melancholischen Stil, mit zynischen, aber tiefgründigen Dialogen und dem Thema der zerbrechlichen Liebe zu der geheimnisvollen Natascha, verfasst Remarque eine bewegende Elegie über die verlorene Heimat, das ewige Exil und den hohen Preis der Freiheit.
Das Buch besteht aus zwei Bänden.
Es werden zwei Exemplare angeboten.
Kopiennummer 1

- Die Abdeckung fehlt

- Leichte Beschädigung der Abdeckung
Kopiennummer 2

- Die Abdeckung fehlt

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