
Ustaški James Bond 1
Das Buch enthüllt die Aktivitäten des Priesters Krunoslav Draganović, einer Schlüsselfigur im CIA-Netzwerk und den sogenannten „Rattenkanälen“. Anhand von Dokumenten und Zeugenaussagen wird er als ein undurchsichtiger Mittelsmann zwischen dem Vatikan, den
Das Buch Ustaški James Bond 1 des Journalisten und Publizisten Boris Rašeta beleuchtet den Charakter und das Wirken des Priesters Krunoslav Draganović (1903–1983), einer der rätselhaftesten Figuren politischer und geheimdienstlicher Netzwerke des 20. Jahrhunderts. Anhand von Archivdokumenten, Akten der UDBE und westlichen Quellen rekonstruiert Rašeta dessen Leben von seiner Rolle im Hauptquartier des Unabhängigen Staates Kroatien über seine Aktivitäten im Vatikan bis zu seiner Rückkehr nach Jugoslawien, wo er trotz Kriegsverbrechensvorwürfen unter dem Schutz der Behörden lebte.
Draganović organisierte die sogenannten „Rattenkanäle“, ein Netzwerk, durch das Zehntausende Nazi- und Ustaša-Funktionäre mit Hilfe internationaler Kirchen- und Geheimdienststrukturen nach Südamerika flohen. Rašeta beschreibt Draganovićs Verbindungen zum OSS, zur CIA, zum britischen MI6 und zur Kurie des Vatikans und stilisiert ihn so zum Symbol des Doppelspiels zwischen der katholischen Kirche und den Westmächten im Kalten Krieg gegen den Ostblock.
In einer Erzählung, die historische Rekonstruktion und journalistischen Thriller vereint, enthüllt der Autor, wie Draganović, ein Priester mit dem Gesicht eines Doppelagenten, zu einem der einflussreichsten und umstrittensten Vermittler zwischen Ideologie, Politik und Spionage wurde. Ustaški James Bond 1 ist nicht nur eine Biografie, sondern auch die Geschichte einer Zeit, in der Moral, Glaube und Macht im Schatten globaler Konflikte miteinander verwoben waren – und die Wahrheit das größte Geheimnis.
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