
Zagor LU #260: Sudnji dan
Erdbeben und Tsunami verwüsten Concepción. Zagor und Chico helfen den Überlebenden, während Frate Tomas’ Fanatiker Charles Darwin bedrohen und neue Gewalt auslösen.
Sudnji dan führt Zagors Südamerikareise an einen dramatischen Wendepunkt: Naturkatastrophe trifft auf menschlichen Fanatismus. Selbst nachdem die Erde nicht mehr bebt, bleibt die Rettung der Überlebenden gefährlich.
Ein Erdbeben und eine gewaltige Flutwelle verwüsten die chilenische Stadt Concepción. Zagor und Chico helfen den Opfern, während Frate Tomas’ Anhänger Gewalt verbreiten. Charles Darwins Ankunft verdeutlicht den Gegensatz zwischen der Erforschung der Natur und ihrer Instrumentalisierung zur Einschüchterung.
Burattini stellt Solidarität und die Ausnutzung von Angst einander gegenüber. Gerade als die Gemeinschaft Hilfe und besonnenes Handeln braucht, eröffnet die Katastrophe Möglichkeiten für jene, die ihre eigenen Erklärungen durchsetzen und Feindbilder schaffen wollen. Zagor muss Menschen deshalb auch vor der Gewalt schützen, die zwischen den Ruinen entsteht.
Gianni Sediolis Bleistiftzeichnungen und Marco Vernis Tuschearbeit vermitteln Zerstörung, Chaos und die körperlichen Strapazen der Rettung. Historisches Ambiente verbindet sich mit unmittelbarer Action.
Die Geschichte setzt Proročanstvo fort. Der Abschluss folgt im ersten Teil des nächsten Heftes, Pod južnim nebom.
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