
Pseći tango
Der zweite Roman des jungen slowenischen Schriftstellers Aleš Čar, „Dog Tango“, sprüht vor Energie. Es ist ein Roman, der sich rasant und in die unerwartetsten Richtungen entwickelt.
Die Hauptfigur des Romans ist der junge Schriftsteller Viktor Viskas aus Ljubljana. Im August 1999 strandet er allein, mittellos, ohne Freundin, ohne Plan auf der Straße. Er klammert sich an jeden Strohhalm, der ihm zugereicht wird, doch überall begegnet er nur Überraschung und Leere. Viktor Viskas ist ein Schriftsteller mit einem Katzennamen, der von Hunden – seinen Beschützern und Freunden – verehrt wird. „Dog Tango“ beschreibt die Gegenwart und die Zukunft, hier in Ljubljana oder in jedem anderen Land im Wandel, mit rasantem Rhythmus und filmischen Bildern. Er schildert die Welt aus der Perspektive eines gebrochenen Intellektuellen. Aleš Čar hat einen Roman voller ironischer Beobachtungen über die politischen Konflikte zwischen Links und Rechts, über zeitgenössische Kunst, die Verehrung von Heiligen usw. geschrieben. Viktor Viskas verkörpert in diesem schwülen August eine Generation, die auf den Trümmern des Sozialismus aufgewachsen ist, eine Generation, die sich nur mit einem Lächeln auf ein „besseres“ Heute zubewegen kann.
Jedan primerak je u ponudi
- Tragovi patine





