
Put u mrak
Dieser Band versammelt siebzehn Kurzgeschichten Maupassants, die den Ursprung und Verlauf der Krankheit des Schriftstellers – seinen Weg in die Dunkelheit – widerspiegeln. Daher auch der Sammeltitel, mit dem der Übersetzer die Einheit dieser Kurzgeschicht
Guy de Maupassant (1850–1893), der Meister der französischen Novelle, versammelt in der Sammlung Put in mrak (ursprünglich Erzählungen aus seiner Spätphase) einige seiner düstersten und pessimistischsten Geschichten.
Anders als in Maupassants früheren, heitereren und erotischeren Erzählungen dominiert hier die Schattenseite des Lebens. Der Autor setzt sich intensiv mit Themen wie geistigem Verfall, Lähmung, Wahnsinn, der Einsamkeit des Alters, körperlichem Verfall und der Angst vor dem Tod auseinander. Die Geschichten sind mit außergewöhnlicher psychologischer Präzision und naturalistischer Grausamkeit geschrieben, die typisch für Maupassants Spätwerk ist, in dem er selbst an Syphilis und gesundheitlichen Problemen litt.
Die bekanntesten Geschichten dieser Sammlung enthalten zumeist Motive der Besessenheit, Halluzinationen und des unausweichlichen Verfalls (z. B. Erzählungen wie Le Horla oder ähnliche Themen wie Angst und Wahnsinn). Maupassant ist nicht länger nur Chronist des normannischen Lebens und bürgerlicher Schwächen, sondern ein tiefgründiger Erforscher der Abgründe der menschlichen Seele.
Sein Stil ist, wie immer bei Maupassant, glasklar, prägnant und meisterhaft – jeder Satz hat seinen Sinn. Die Reise in die Finsternis gilt als repräsentativ für die pessimistische Seite seines Werkes und als eines der eindringlichsten Zeugnisse der Angst vor dem Verlust von Vernunft und Identität in der französischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Die antiquarische Ausgabe von Velzek ist selten.
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