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Zamke pristojnosti: Eseji o feminizmu i popularnoj kulturi
„The Traps of Decency“ ist eine inspirierte Mischung aus Gelehrsamkeit und Wärme, feministischer Angst und Verletzlichkeit. Beim Lesen des Buches spüren wir, dass wir durch die Herausforderungen des kapitalistischen und patriarchalen Alltags von einer sic
Als Universitätsprofessorin ist es die Literatur- und Kulturtheoretikerin Maša Grdešić gewohnt, wissenschaftlich hinter dem Lehrstuhl über Literatur und Populärkultur zu sprechen. Die Sammlung Traps of Decency: Essays on Feminism and Popular Culture ist erwartungsgemäß wissenschaftlich fundiert, die Stimme darin ist jedoch keineswegs distanziert oder autoritär. Es ist in erster Linie die Stimme eines leidenschaftlichen Lesers und Zuschauers, dessen Schreiben mit der Frage beginnt: Wie soll man über unsere Lieben sprechen, wenn es sich bei unseren Lieben um Texte handelt, Texte von Frauen, die sich mit Frauen befassen und für ein weibliches Publikum gedacht sind?
Maša Grdešić schreibt über diese Themen, baut ihre Argumentation akribisch auf, bedient sich dabei spielerisch einer Vielzahl von Beispielen aus der Hoch- und Populärkultur und spricht dann ohne zu zögern darüber, was sie empfindet: über die Wut, wenn sie in ihrem eigenen Beruf auf Sexismus stößt, über die Inspiration, die sie bei jüngeren Feministinnen findet, über das Feuer in ihrem Gehirn und Magen, wenn sie Elena Ferrante und Sally Rooney liest. Wenn Sie der Populärkultur folgen, über Arbeit nachdenken, Seifenopern lieben (oder hassen), Bettwäsche bei Ikea kaufen, Teenagerangst verspüren oder verspürt haben und all das – und noch mehr – besser verstehen möchten, sind diese Aufsätze eine unverzichtbare Lektüre.
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