
Obavještajno-sigurnosne službe Republike Hrvatske
Das Buch, das im Jahr 2000 in der kroatischen Öffentlichkeit für großes Aufsehen sorgte und in den 1990er Jahren zum meistzitierten (und begehrtesten) Dokument über Geheimdienste wurde – praktisch eine „Bibel“ für Forscher des Kroatienkrieges und der Gehe
Das erste und lange Zeit einzige öffentlich zugängliche Buch über die Entstehung und Arbeitsweise der kroatischen Geheimdienste und der Spionageabwehr in den Jahren 1990–1999. Erschienen in einer Zeit großer politischer Umbrüche (nach dem Tod von Franjo Tuđman und dem Amtsantritt der Regierung Račan), wurde es zu einem wahren literarischen und dokumentarischen Ereignis.
Rezensionen in der Presse (Novi list, Feral Tribune, Globus, Vjesnik) bezeichneten es überwiegend als „die erste umfassende Entschlüsselung der Geheimnisse der kroatischen Geheimdienste aus erster Hand“. Die Autoren – Ozren Žunec (hochrangiger HIS-Beamter) und Darko Domišljanović (Chefinspektor des Innenministeriums) – enthüllen erstmals öffentlich:
– wie der SIS bereits 1990 aus HDZ-Parteizellen hervorging.
– den Konflikt zwischen Manolić, Tus und Šušak und die Aufteilung in „zivile“ und „militärische“ Geheimdienste.
– die tatsächliche Rolle der Geheimdienstoffiziere bei den Operationen „Flash“ und „Storm“ („Die Operationen wurden Monate vor ihrer Veröffentlichung geplant“ – Feral).
– die Zec- und Đureković-Skandale, das Abhören von Journalisten, die kroatischen Geheimoperationen in Bosnien und Herzegowina und im Kosovo.
– Listen von Führungskräften, Organigramme und Auszüge aus geheimen Dokumenten.
Feral Tribune (D. Pavić): „Ein Buch, das als Geschichtsbuch gedacht war, wurde zur politischen Bombe – danach konnte niemand mehr behaupten, nicht zu wissen, wie die Geheimdienste funktionierten.“
Novi list (V. Marijanović): „Wir lesen hier nicht nur die Geschichte der Sicherheitsdienste, sondern auch die Geschichte politischer Machtkämpfe innerhalb der obersten Führungsriege.“ Globus betonte, dass das Buch „zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt für die alten Strukturen – unmittelbar nach Tuđmans Tod – erschienen“ sei.
Deshalb wurde es nach nur wenigen Monaten wieder vom Markt genommen (angeblich aufgrund der Intervention einiger Sicherheitskreise). Heute gilt das Buch als „verbotener Klassiker“ des kroatischen Journalismus und als Pflichtlektüre zum Verständnis der wahren Machtmechanismen der 1990er-Jahre.
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