
Banditi
Der 1969 erstmals erschienene Roman „Banditen“, der heute als Klassiker gilt, begründete ein völlig neues Forschungsfeld der Geschichtswissenschaft. Banditen sind Räuber und Geächtete, die zu Selbstjustizlern und Revolutionären aufstiegen.
Populäre Banditenhelden werden gemeinhin nicht als gewöhnliche Kriminelle betrachtet. Der bedeutende Historiker Eric Hobsbawm identifiziert in seinem Buch „Banditen“ drei Typen, die sich als überraschend weit verbreitet erwiesen haben: den edlen Räuber, den Rächer und den Geächteten. Hobsbawm geht der Frage nach, welchen Verhaltensregeln sie folgten, welche Rolle sie in Wirtschaft und Politik der Grenzregionen spielten, was einen Banditen von einem Revolutionär unterscheidet und warum sie häufiger in bäuerlichen als in industrialisierten Gesellschaften anzutreffen sind. Hobsbawm spannt einen Bogen über vier Jahrhunderte und vier Kontinente, um historische Persönlichkeiten mit den Balladen, Legenden und Filmen zu vergleichen, die sie inspirierten. Das Ergebnis ist eine brillante historische Satire voller Ideen und skurriler Geschichten.
Angeboten wird ein Exemplar




