
Protiv straha: članci, izjave i javni nastupi 1987.–1992.
Diese Sammlung vereint politische Texte, Interviews, Reden und öffentliche Auftritte von Ivo Banac aus der Schlüsselphase des Zerfalls Jugoslawiens und des Aufstiegs der kroatischen Staatlichkeit.
Banac, damals Dissident, Historiker und liberaler Intellektueller (später Vorsitzender der Liberalen Partei), beschreibt die Angst als Hauptinstrument totalitärer und nationalistischer Regime – die Angst vor Freiheit, Wahrheit, Minderheiten und abweichenden Meinungen. Seine Texte kritisieren den jugoslawischen Kommunismus, den serbischen Zentralismus und Miloševićs Propaganda, warnen aber auch vor den Gefahren des kroatischen Nationalismus, dem Autoritarismus der HDZ und Tuđmans Politik (z. B. zur „nationalen Versöhnung“ und zum Revisionismus).
Banac plädiert für einen bürgerlichen Staat, liberale Demokratie, Minderheitenrechte (insbesondere der Serben in Kroatien), Antifaschismus und die Überwindung der Angst durch offenen Dialog und intellektuellen Mut. Das Buch ist ein Zeugnis des Kampfes für Pluralismus in turbulenten Zeiten – von der Gründung der HSLS bis zum Krieg von 1991/92.
Der Stil ist scharfsinnig, argumentativ und gelehrt – Banac nutzt historische Parallelen (z. B. zum Faschismus und Stalinismus), um vor den Gefahren zu warnen. Es handelt sich um ein Schlüsseldokument des kroatischen liberalen Denkens der 1990er Jahre – ein Aufruf zum Mut gegen die Angst, die den Zerfall Jugoslawiens und die Anfänge des kroatischen Staates prägte. Es wird als intellektueller Widerstand gegen Populismus und Autoritarismus verehrt.
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