
Svjetlost se ugasila
Der erste Roman des englischen Nobelpreisträgers Rudyard Kipling (1865–1936), zuerst veröffentlicht im Lippincott's Monthly Magazine (Variante mit Happy End) und dann in einer Buchfassung mit tragischem Ende.
Der Roman erzählt die Geschichte von Dick Heldar, einem talentierten Kriegsmaler und Illustrator, der mit seinen Gemälden aus den sudanesischen Kriegen Berühmtheit erlangte (inspiriert von Kiplings Erfahrungen in Indien und Burma). Das Hauptthema ist seine Erblindung – der fortschreitende Sehverlust nach einer Kriegsverletzung –, die symbolisch für das „erloschene Licht“ von Kreativität, Liebe und Leben steht. Parallel dazu entwickelt sich eine unglückliche Liebesgeschichte mit Maisie, einer kühlen und ehrgeizigen Künstlerin aus seiner Kindheit, sowie Freundschaften mit Figuren wie Torpenhow und Bessie (einem Model).
Das Werk ist semi-autobiografisch: Kipling verarbeitete seine eigenen Erfahrungen aus dem journalistischen und künstlerischen Leben sowie düstere Reflexionen über Kunst, Ruhm, Liebe und Schicksal. Der Roman ist eine Mischung aus Realismus, Melancholie und Kritik an der viktorianischen Gesellschaft – weniger populär als Kiplings Kinderbuchklassiker (Das Dschungelbuch, Kim), aber wichtig für das Verständnis seiner „dunkleren“ Seite.
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