
Bujna mašta Olivije Jones
Ein geistreicher romantischer Abenteuerroman der englischen Schriftstellerin Helen Fielding. Nach dem großen Erfolg von Bridget Jones präsentiert sie eine neue Heldin: Olivia Joules – der Nachname als Energieeinheit, ein Symbol ihrer Vitalität.
Olivia ist eine selbstbewusste, intelligente und unabhängige dreißigjährige Journalistin der Sunday Times. Aufgrund ihrer blühenden Fantasie und ihrer Vorliebe für dramatische Verschwörungstheorien wird sie von der Nachrichtenredaktion zum glamourösen Elan-Magazin versetzt. Sie lebt nach ihren eigenen Lebensregeln (z. B. „Traue niemals einem Mann mit zu vielen Zähnen“ oder „Habe immer einen Plan B“), liebt Technik, Reisen und Adrenalin.
Die Handlung beginnt auf einer Luxusparty in Miami, wo Olivia den charismatischen, wohlhabenden und geheimnisvollen Pierre Ferram kennenlernt – einen eleganten Franzosen, der Luxus und Gefahr ausstrahlt. Sofort sprudelt ihre Fantasie: Er könnte ein Terrorist sein, ein plastisch operierter Osama bin Laden oder ein Drahtzieher von Al-Qaida! Anstatt sich mit der Situation abzufinden, begibt sich Olivia auf eigene Faust auf Spurensuche und nutzt dabei ihre journalistischen Fähigkeiten, falsche Identitäten und improvisierte Spionagetricks.
Der Roman ist eine Mischung aus James Bond, romantischer Komödie und Satire auf die Paranoia nach dem 11. September. Olivia reist von Hotels in Florida zu Öko-Lodges im Sudan, zu Unterwasserhöhlen und Wüsten, trifft zwielichtige Gestalten (von Hollywood-Produzenten bis zu arabischen Millionären) und gerät in gefährliche Situationen (Hubschrauber, Schnellboote, Tauchgänge), aber immer mit britischem Humor, Selbstironie und der Kraft einer weiblichen Perspektive. Fielding persifliert die Medienkultur, die Promiwelt und die Terrorismusangst, während Olivia zwischen realer Gefahr und ihrer blühenden Fantasie balanciert.
Das Buch ist rasant, unterhaltsam, voller witziger Dialoge und unerwarteter Wendungen – weniger intim als Bridget Jones, dafür actionreicher und spannender. Kritiker nannten sie die „weibliche 007“ oder „Bond im Rock“, doch denselben Mega-Erfolg konnte sie nicht erzielen.
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