
Tragom prošlosti Broda
Eine lokale Feuilletonchronik von Slavonski Brod von der Römerzeit (Marsunija) über die türkische Herrschaft, die Militärgrenze und die Festung bis ins 19./20. Jahrhundert. Ein warmherziger, nostalgischer Bericht über die Geschichte, die Bräuche und die S
Auf den Spuren der Geschichte von Brod von Vladimir Rem ist ein Klassiker der Lokalgeschichtsschreibung und der einheimischen Literatur. Der Autor, ein gebürtiger Broder (1927–2011), Dichter, Kolumnist und Chronist, führt den Leser anhand alter Dokumente, Chroniken, Volkssagen und persönlicher Erinnerungen durch die Geschichte der Stadt.
Das Buch beginnt mit römischen Marsuni und frühmittelalterlichen Erwähnungen, führt über die osmanische Zeit (Brod als wichtige Festung), die österreichische Militärgrenze, den Bau der Festung und die Entwicklung im 18. und 19. Jahrhundert bis hin zu jüngeren Ereignissen. Rem behandelt alte Ortsnamen, die Präsenz der Franziskaner, den wirtschaftlichen Aufschwung (Handel, Handwerk), das kulturelle Leben, berühmte Broder Persönlichkeiten, Bräuche und vergessene Anekdoten.
Der Stil ist zugänglich, lebendig, oft humorvoll und nostalgisch – typisch für die Feuilletonform der 1960er Jahre. Illustrationen (Fotografien, Zeichnungen) verstärken den Eindruck. Das Werk ist keine streng wissenschaftliche Monografie, sondern ein warmherziges, persönliches Porträt der Stadt aus der Feder eines Heimatliebhabers. Heute ist es eine Rarität und eine wertvolle Quelle für Kenner der slawonischen Geschichte, insbesondere von Brod na Savi.
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