Ulizica

Ulizica

Françoise Sagan

Der Schmeichler (1980) ist ein kurzer Roman über einen einsamen, zynischen Mann im kalten, industriellen Norden Frankreichs. Er lebt als Schmeichler – ein Mann, der lügt und sich anpasst und Sinn in Unsinn, Alkohol und flüchtigen Beziehungen sucht.

Françoise Sagan (1935–2004), eine französische Schriftstellerin, die für frühe Erfolge wie „Bonjour tristesse“ (1954) bekannt ist, schrieb 1980 „Der lügende Hund“ (Originaltitel: Le chien couchant, wörtlich: „Der lügende Hund“).

Der Roman ist düster, introspektiv und steht im krassen Gegensatz zu Sagans sonst so unbeschwerten, hedonistischen Themen wie Jugendliebe und bürgerlichem Leben. Schauplatz ist der trostlose, industrielle Norden Frankreichs – Bergwerke, brennende Höfe, kaltes Wasser, Nebel – eine symbolische Wüste der Seele. Die Hauptfigur ist ein Mann mittleren Alters (namenlos oder nur oberflächlich charakterisiert), ein zynischer Alkoholiker und Einzelgänger, der sich selbst als „lügenden Hund“ bezeichnet – einen Hund, der lügt, leckt, sich anpasst, um zu überleben, aber sich selbst und die Welt um sich herum zutiefst verachtet.

Er irrt durch sinnlose Tage: Arbeit (oder deren Fehlen), Trinken, zufällige Begegnungen mit Menschen (Frauen, Freunden, Passanten), die genauso verloren sind wie er. Es gibt keine große Handlung – die Geschichte ist fragmentarisch, zusammengesetzt aus inneren Monologen, Erinnerungen und Beobachtungen der Umgebung. Darin erkundet Sagan Themen wie existenzielle Leere, Einsamkeit in der modernen Gesellschaft, die Unmöglichkeit authentischer Beziehungen und die Sinnlosigkeit eines Lebens ohne Illusionen. Die Hauptfigur ist zynisch, selbstironisch, manchmal grausam zu sich selbst und anderen, aber zutiefst verletzlich und sucht (vergeblich) nach Sinn und Wärme.

Der Stil ist prägnant, präzise, ​​mit Sagans typischer Eleganz und Melancholie, hier jedoch ohne Romantik – eher wie Camus’ oder Sartres Existenzialismus im Kleinen. Kritiker sehen es als einen ihrer „düstereren“ Romane, in dem der Mythos ewiger Jugend und ewigen Vergnügens zerbricht. Das Buch ist kurz, aber intensiv, mit dem Fokus auf psychologischer Charakterzeichnung statt auf Ereignissen.

Titel des Originals
Le chien couchant
Übersetzung
Mirjana Dobrović
Editor
Željko Falout
Titelseite
Ratko Janjić-Jobo
Maße
20,5 x 12,5 cm
Seitenzahl
150
Verlag
Naprijed, Zagreb, 1984.
 
Latein Schrift. Fester Einband mit Schutzumschlag.
Sprache: Kroatisch.

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