
Crveni i crni: Kronika XIX. stoljeća
Julien Sorel, ein ehrgeiziger junger Mann einfacher Herkunft, versucht, in der Hierarchie der Restauration aufzusteigen, indem er der Kirche und dem Adel dient. Seine Liebesaffären mit Madame de Rênal und Mathilde de la Mole bringen ihn in einen Konflikt
Rot und Schwarz erzählt die Geschichte von Julien Sorel, dem Sohn eines Dorfzimmermanns, dessen außergewöhnliche Intelligenz und Ehrgeiz in einer Gesellschaft mit strengen Standesregeln unterdrückt werden. Sein Wunsch, aufzusteigen, führt ihn als Lehrer in das Haus von Herrn de Rênal, wo er eine verbotene Beziehung mit Madame de Rênal beginnt. Diese Beziehung verleiht ihm ein Gefühl der Macht, stürzt ihn aber auch in tiefe moralische Verwirrung. Nach einem Skandal tritt Julien ins Priesterseminar ein, wo er Heuchelei und Intrigen erlebt, doch sein unruhiger Geist sehnt sich nach weltlichem Erfolg. Dank seiner Intelligenz und Entschlossenheit wird er Sekretär des Marquis de la Mole in Paris und taucht in die luxuriöse, aber starre Welt des Adels ein. Dort fühlt er sich zu dessen Tochter Matilda hingezogen, deren leidenschaftliche, idealisierte Liebe ihn gleichermaßen beflügelt und destabilisiert. Juliens Aufstieg wird zunehmend unsicherer, als ihn seine Vergangenheit einholt: Madame de Rênal schreibt einen Brief, der ihn kompromittiert, und in einem Anfall von Verzweiflung begeht er ein Verbrechen, das ihn schließlich vor Gericht bringt. Sein tragisches Ende entlarvt die Grausamkeit einer Gesellschaft, in der ein Mensch wie er, hin- und hergerissen zwischen dem „roten“ Ideal militärischen Ruhms und dem „schwarzen“ Ideal kirchlicher Macht, keinen Raum für Freiheit oder Erfüllung hat. Der Roman wird somit zu einer scharfen Kritik an Heuchelei, Ehrgeiz und starren Gesellschaftsstrukturen.
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