
Sangus Martyrum - Krv mučenika: Roman iz 3. stoljeća
Der französische Schriftsteller und Akademiker Louis Bertrand (1866–1941) schrieb diesen eindrucksvollen historischen Roman, der im 3. Jahrhundert spielt, im Jahr 1918. Er schildert die Verfolgung der Christen in Nordafrika, das Martyrium und den Triumph
Das Werk ist von Tertullians berühmtem Ausspruch „Sanguis martyrum semen christianorum“ (Das Blut der Märtyrer ist der Same der Christen) inspiriert und schildert die dramatischen Ereignisse in Nordafrika (Karthago und Umgebung) während der Christenverfolgung unter Kaiser Valerian Mitte des 3. Jahrhunderts.
Der Roman verfolgt das Schicksal der frühen Christen – Bischöfe, Priester, einfache Gläubige und Märtyrer – in einer Zeit, als das Römische Reich in einer tiefen Krise steckte und sich das Christentum trotz brutaler Verfolgung ausbreitete. Bertrand rekonstruiert die historische Atmosphäre getreu: die römischen Autoritäten, heidnische Bräuche, interne Konflikte in der Kirche und den unerschütterlichen Glauben der ersten Christen. Eine besondere Rolle nimmt der heilige Cyprian ein, der karthagische Bischof und Märtyrer, eine der zentralen Figuren des Romans.
Das Buch ist in einem lebendigen, dramatischen und bisweilen ergreifenden Stil verfasst, der für den Beginn des 20. Jahrhunderts charakteristisch ist. Bertrand, der lange in Algerien lebte, schildert mit großem Respekt und Liebe für Nordafrika, wie das Blut der Märtyrer den Triumph des Christentums im Römischen Reich ermöglichte.
Kroatische Ausgaben erfreuten sich in den 1930er Jahren großer Beliebtheit, und der Roman wurde in turbulenten Zeiten als kraftvolle religiöse und spirituelle Literatur gelesen. Heute wird er als klassischer katholischer historischer Roman geschätzt, der historische Genauigkeit mit der emotionalen und epischen Kraft des Erzählens verbindet.
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