
Žubor života: izabrane pjesme 1919–1954.
Eine Sammlung ausgewählter Gedichte von Gustav Krklec, die mehr als drei Jahrzehnte seines Schaffens umfassen – von der frühen expressionistischen Phase bis hin zu den nach dem Krieg entstandenen meditativen und reflektierenden Gedichten über das Leben, d
Das Murmeln des Lebens: Ausgewählte Gedichte (1919–1954) von Gustav Krklec erschien erstmals 1955 in Belgrad im Verlag Prosvet in der Bibliothek Brazde. Das Buch umfasst 15 + 271 Seiten und enthält ein Bild des Autors. Es zählt zu den bedeutendsten Nachkriegsausgaben von Krklecs Lyrik und gilt als antiquarische Rarität. Es existiert auch eine zweite Auflage von 1964.
Die Sammlung umfasst eine Auswahl aus dem Schaffen des Autors über mehr als drei Jahrzehnte – von frühen Gedichtbänden (Lyrical Poetry, Silver Road, New Poems) über reife, meditative Zyklen (Love of Birds, San Pod Brezom, Gifts for the Nameless, Damnica Vremena) bis hin zu Nachkriegswerken (Selected Poems 1947, Three Poems, Lyrical Five-Old). Das Titelgedicht „Das Murmeln des Lebens“ („Es ist still an der Quelle im Schatten…“) symbolisiert Vitalität, den natürlichen Fluss des Lebens und die ständige Erneuerung.
Krklec (1899–1977) zählt zu den bedeutendsten kroatischen Dichtern des 20. Jahrhunderts. Seine Lyrik zeichnet sich durch schlichte und suggestive Ausdrucksweise, formale Raffinesse (oft Reim, Sonettform) sowie Motive der Heimat (des kroatischen Zagorje), der Natur, der Liebe, der Einsamkeit, der Vergänglichkeit und der Lebensfreude, vermischt mit Angst, aus. Anfänglich stand er dem Expressionismus nahe (beeinflusst von deutschen Dichtern wie A. B. Šimić), später wandte er sich einer reflektierenderen, meditativeren Lyrik zu, die der Tradition näherstand. In der Nachkriegszeit versuchte er, die „Realität des Lebens in ihrer Gesamtheit“ einzufangen, was Kritiker mitunter als teilweisen Verlust der früheren Reinheit der Inspiration werten.
Das Buch bietet einen Querschnitt durch Krklecs lyrisches Schaffen bis Mitte der 1950er-Jahre und bestätigt ihn als Meister einer zugleich intimen, melancholischen und vitalen Lyrik. Es fand Anerkennung, und der Autor wurde ein oder zwei Jahre später vom Kroatischen Schriftstellerverband ausgezeichnet. Krklec war außerdem Übersetzer (Puschkin, Prešern, Goethe usw.), Essayist, Kritiker und Autor von Kindergedichten (Telegraphische Fabeln, Der Affe und die Brille).
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