
Crnim po bijelom – priče o knjigama
Ein populärwissenschaftliches Buch für junge Leser über die Geschichte des Schreibens, der Bücher und des Buchdrucks – von prähistorischen Zeichnungen bis zur modernen Druckerpresse. Ein lebendiger, leicht verständlicher Stil eines sowjetischen Autors mit
Das Werk Schwarz auf Weiß des sowjetischen Autors Michail Jakowlewitsch Iljin (bürgerlich Ilja Jakowlewitsch Marschak, 1896–1953) ist ein Klassiker der populärwissenschaftlichen Literatur für Kinder und Jugendliche. Iljin, Bruder des berühmten Dichters Samuil Marschak, war ein Meister darin, verständliche und interessante Bücher über Wissenschaft und technischen Fortschritt zu schreiben.
Der Inhalt folgt der Geschichte des Buches chronologisch und thematisch: von den ersten menschlichen Schriften auf Steinen, Knochen und Ton über ägyptischen Papyrus, Pergament, chinesisches Papier, mittelalterliche Handschriften und illuminierte Kodizes bis hin zu Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks und der modernen Massenproduktion von Büchern. Iljin beschreibt anschaulich, wie jede Veränderung in Material und Technik (vom Zeichnen „Schwarz auf Weiß“) die Verbreitung von Wissen, Kultur und Bildung beeinflusste. Er betont insbesondere die Rolle des Buches im Kampf gegen Unwissenheit und sein demokratisches Potenzial.
Der Stil ist dynamisch, erzählerisch und reich an interessanten Anekdoten, typisch für Iljins Bücher (Geschichten über Dinge, Die Erschaffung einer neuen Welt usw.). Obwohl es im sowjetischen Kontext entstand, ist dieses Buch relativ universell und weniger ideologisch geprägt als einige andere Werke jener Zeit. Im Nachkriegsjugoslawien fügte es sich gut in die Bemühungen ein, Wissen und Lesefreude unter jungen Menschen zu fördern.
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- Spuren von Patina





