
Narodna zaštita - glasilo Saveza dobrotvornih društava, br. 1, 2 i 3, god. XIX
„Narodna zaštika“ war der Newsletter des Verbandes der Wohltätigkeitsvereine „Narodna zaštika“. Eine illustrierte Gesellschaftsrevue, die sich der humanitären Arbeit, dem Schutz von Kindern, Waisen und sozial Schwachen im Königreich Jugoslawien widmete.
Nationaler Schutz – die Zeitschrift des Nationalen Schutzes – des Verbandes der Wohltätigkeitsvereine (Revue mensuel illustrée de la société „Protection nationale“ l’union des sociétés bienfaisances) war eine bedeutende kroatische soziale und humanitäre Zeitschrift, die von 1919 bis 1934 in Zagreb erschien. Sie führte die Tradition einer früheren Zeitung aus der Zeit des Ersten Weltkriegs (seit 1917) fort und wurde unter diesem Namen zum offiziellen Organ des Verbandes der Wohltätigkeitsvereine „Nationaler Schutz“.
Der Verband fungierte als Dachorganisation zahlreicher karitativer Vereine (über 150 Zweigstellen), zumeist Frauenvereine, die sich auf praktische Sozialarbeit konzentrierten: die Betreuung von Kriegswaisen und hungernden Kindern, die Umsiedlung von Menschen aus armen Gebieten in fruchtbarere Regionen, den Rechtsschutz von Auswanderern, die Unterstützung Bedürftiger, die Bekämpfung des Bettelns, den Schutz von Mädchen vor dem Menschenhandel und die Betreuung straffälliger Jugendlicher. Die Organisation war eine der wichtigsten halbstaatlichen sozialen Einrichtungen in Kroatien zwischen den beiden Weltkriegen.
Die Ausgaben 1, 2 und 3 aus dem Jahr 1934 stellen die letzten Ausgaben des letzten Erscheinungsjahres der Zeitschrift dar. Als illustrierte monatliche (oder vierteljährliche) Sozialzeitschrift veröffentlichte sie Artikel, Berichte, pädagogische und medizinische Beiträge, Statistiken zu sozialen Problemen, Berichte über die Aktivitäten des Verbandes und humanitäre Appelle. Die Texte erschienen in Kroatisch (lateinisch und kyrillisch). Zu den Herausgebern und Autoren zählten namhafte Intellektuelle und Sozialarbeiter wie z. B. Dr. Josip Šilović** (langjähriger Präsident des Vereins, der als Vater der kroatischen Sozialpolitik und des Kinderschutzes gilt), Đuro Basariček, Milica Bogdanović und andere.
Die Zeitschrift spiegelte den breiteren europäischen Trend in der Entwicklung der Sozialarbeit und Sozialmedizin wider (beeinflusst von Andrija Štampar und anderen) und verband einen karitativen Ansatz mit modernen professionellen Elementen. Während der Zeit des Königreichs Jugoslawien agierte sie unter komplexen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen – Wirtschaftskrise, Armut und sozialen Spannungen.
Heute sind Exemplare aus dem Jahr 1934 selten und stellen eine wichtige Quelle für die Erforschung der Geschichte der Sozialarbeit, der humanitären Arbeit und der Zivilgesellschaft in Kroatien vor dem Zweiten Weltkrieg dar. Narodna zaštita zeugt von einer starken Tradition freiwilligen und organisierten sozialen Engagements in der turbulenten Zwischenkriegszeit.
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