
Traumzeit
Im Jahr 1871 reist Joanna Drury von Texas nach Melbourne, um die Vergangenheit ihrer Mutter zu erforschen. Unterwegs offenbart ihr ein Aborigine-Ältester den Familienfluch, und sie verliebt sich in den Farmer Erik.
Die junge Amerikanerin Joanna Drury wächst in Texas bei ihrer Mutter auf, die ihr die Liebe zu Kräutern und Heilkunst vermittelt. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter findet Joanna in deren Habseligkeiten ein Tagebuch und Briefe, die auf Australien hinweisen – einen Kontinent, den sie nie besucht hat, der sie aber tief berührt zu haben scheint. 1871 reist sie nach Melbourne, um Antworten auf die Frage nach ihrer Herkunft zu finden.
Ihre Nachforschungen führen sie ins tropische Nordaustralien, zur Zuckerrohrplantage der wohlhabenden Familie Westbrook. Dort begegnet sie Erik Westbrook, einem charmanten Farmer, und seinem stummen Neffen Adam, einem Jungen, der unter unerklärlichen Anfällen leidet. Joanna freundet sich mit dem Jungen an und beginnt, ihn mit Kräutern zu behandeln, doch Eriks Verlobte Pauline beäugt sie misstrauisch.
Ein Aborigine-Ältester spürt einen Fluch auf Joanna – einen uralten, unerklärlichen –, der unheilvolle Phänomene auslöst. Joanna entdeckt nach und nach, dass die Träume ihrer Mutter mit einem vergessenen Familiengeheimnis verbunden sind, das tief in der Kultur der Aborigines und der kolonialen Vergangenheit des Kontinents verwurzelt ist. Auf ihrer eigenen Traumreise konfrontiert sie sich mit dem Erbe, dem Hass und den Vorurteilen der weißen Siedler gegenüber den Ureinwohnern und ihrer eigenen Rolle in dieser Geschichte.
Barbara Wood verwebt gekonnt eine Liebesgeschichte, ein Familiengeheimnis und die spirituelle Dimension der Traumzeit der Aborigines zu einem fesselnden Porträt des kolonialen Australiens.
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