
Veliki zločinci
Der Nürnberger Psychologe G. M. Gilbert analysiert die psychologischen Profile führender NS-Verbrecher. Das Buch bietet tiefe Einblicke in die Persönlichkeitsstruktur, den moralischen Verfall und die Mechanismen des nationalsozialistischen Bösen.
Das Buch „Die großen Verbrecher“ (Originaltitel: Nürnberger Tagebuch / Die Psychologie der Diktatur) des amerikanischen Psychologen G. M. Gilbert zählt zu den wichtigsten psychologischen und historischen Zeugnissen über das Wesen des NS-Regimes. Als offizieller Gefängnispsychologe bei den Nürnberger Prozessen 1945/46 hatte Gilbert täglich direkten Zugang zu angeklagten NS-Führern wie Hermann Göring, Joachim von Ribbentrop, Rudolf Heß und Albert Speer. Mithilfe klinischer Beobachtungen, psychologischer Tests und detaillierter aufgezeichneter Interviews rekonstruiert der Autor die Innenwelt derjenigen, die Massenverbrechen organisierten und verübten. Anstatt diese Individuen einfach als „Monster“ abzutun, nähert sich Gilbert der Studie mit wissenschaftlicher Objektivität und legt eine gefährliche Mischung aus extremem Egoismus, Fanatismus, blindem Gehorsam und völligem Mangel an Empathie offen. Das Werk analysiert nicht nur individuelle psychologische Profile, sondern erforscht auch die umfassenderen Mechanismen kollektiver Manipulation und der Organisation totalitärer Macht. „Große Verbrecher“ ist eine klassische Interpretation der Psychologie und Geschichte, die vor dem zerstörerischen Potenzial ideologischer Blindheit und des moralischen Verfalls der Menschheit warnt.
Angeboten wird ein Exemplar
- Die Abdeckung fehlt
- Spuren von Patina





