
Na vrhu brijega
Der erfolgreiche New Yorker Geschäftsmann Michael Storrs, ein Mann mittleren Alters, lässt seine Frau, seinen Job und seine Freunde hinter sich und flieht in ein Skigebiet in Vermont. Dort sucht er in Affären, Alkohol und waghalsigem Skifahren nach dem Si
In seinem Roman „Top of the Hill“ (1979) schildert Irwin Shaw die typische amerikanische Midlife-Crisis anhand der Figur Michael Storrs, eines erfolgreichen vierzigjährigen Managers, der alles besitzt, was die Gesellschaft als Erfolg definiert – Geld, Position, eine schöne Frau, eine Geliebte –, sich aber dennoch leer und bedeutungslos fühlt.
Eines Tages verschwindet Storrs spurlos aus seinem geordneten Leben und fährt in ein kleines Skigebiet in Vermont. Dort beginnt er ein neues Leben, geprägt von Hedonismus und Selbstzerstörung: Er fährt gefährlich Ski auf verbotenen Pisten, trinkt zu viel und lässt sich auf oberflächliche Beziehungen mit jüngeren Frauen ein. Durch Begegnungen mit Einheimischen, darunter ein ehemaliger Skistar und ein desillusionierter Künstler, versucht Storrs, die Authentizität zu finden, die ihm immer gefehlt hat.
Shaw analysiert gekonnt den amerikanischen Traum, der sich in einen Albtraum verwandelt, den Materialismus, der nicht glücklich macht, und die Angst der Männer vor dem Altern und dem Tod. Der Roman gipfelt in einer dramatischen Skiszene, die symbolisch Storrs’ endgültige Auseinandersetzung mit sich selbst darstellt. Der Autor liefert keine einfachen Antworten, sondern zeigt die Komplexität des menschlichen Bedürfnisses nach Sinn in einer Welt auf, die Oberflächlichkeit belohnt.
Es werden zwei Exemplare angeboten
Kopiennummer 1
- Die Abdeckung fehlt
Kopiennummer 2
- Die Abdeckung fehlt





