
Heidi
Heidi, ein Waisenkind aus den Schweizer Alpen, verwandelt ihren einsamen Großvater in einen warmherzigen Menschen, freundet sich mit Peter und Klara an und entdeckt, wie Liebe, Natur und Zugehörigkeit Einsamkeit und Angst heilen.
Heidi von Johanne Spyri ist ein zeitloser Kinderroman über das Erwachsenwerden, die Sehnsucht nach Liebe, die Kraft der Güte und die heilende Verbindung zur Natur. Die Hauptfigur ist die Waise Heidi, die von ihrer Tante zu ihrem Großvater gebracht wird, einem Einsiedler, der hoch in den Schweizer Alpen lebt, fernab von Menschen und dem Trubel des Alltags.
Obwohl der Großvater zunächst streng, schweigsam und unnahbar wirkt, durchbricht Heidis Fröhlichkeit, Aufrichtigkeit und Spontaneität allmählich seine Isolation und bringt Wärme in ihre Beziehung zurück. In der Bergwelt entdeckt das Mädchen ein einfaches, aber erfülltes Leben, freundet sich mit dem Hirten Peter an und entwickelt eine tiefe Liebe zu den Bergen, den Tieren und der Freiheit.
Als sie nach Frankfurt reist, um der kranken Klara Gesellschaft zu leisten, begegnet Heidi einer völlig anderen Welt – einer Welt strenger Regeln, geschlossener Räume und der Entfremdung von der Natur. In dieser Atmosphäre empfindet sie Traurigkeit und eine tiefe Sehnsucht nach den Alpen, doch ihre Güte und Fröhlichkeit verändern auch dort die Menschen um sie herum.
Ihre besondere Freundschaft mit Klara zeigt, wie Nähe, Mitgefühl und aufrichtige Freude eine stärkende und heilende Wirkung haben können. Der Roman betont die Bedeutung von Familie, Freundschaft, innerer Reinheit und einem Leben im Einklang mit der Natur.
Die Erstausgabe in der Bibliothek von Vjeverica erschien 1957.
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- Tragovi patine





