
Što je čuvalo nadu
Boris Maruna, Dichter und Essayist, trug seit seiner frühen Jugend die Last einer verschwiegenen und dem Mythos anvertrauten Geschichte. Er verarbeitete diese Last in seinen Gedichten, aber auch in seinen essayistischen Prosatexten, die in dieser Ausgabe
Dies sind Texte, die während seines Exils entstanden, sowie solche, die nach seiner Rückkehr in die Heimat 1991 veröffentlicht wurden. Maruna trug diese historische Last mit ungewöhnlichem Mut und einer bemerkenswerten Unberechenbarkeit, was sein Werk umso wertvoller macht, da es zunächst im spirituell rückständigen Umfeld der kroatischen Nachkriegsemigration und später im völlig verkehrten Wertesystem des frühen postkommunistischen Kroatiens entstand. Maruna hob sich stets mit seiner eigenen Stimme von diesen Welten ab. Boris Maruna zählt zweifellos zu den bedeutendsten kroatischen Dichtern der Emigration, die ihr Leben auf schicksalhafte Weise mit all ihren Texten verknüpften, ob Verse oder Prosa. Niemand in der kroatischen Literatur hat es wie er geschafft, die Schwere des historischen und mythischen Raums mit der Realität des eigenen Lebens zu verbinden. Und niemand hat so viele schmerzlich präzise und zugleich klare Brücken zwischen diesen getrennten Welten geschlagen wie Maruna.
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