
Žena koja je slikala kanom
„Die Frau, die mit Henna malte“ ist der Debütroman der indisch-amerikanischen Autorin Alka Joshi und der erste Teil ihrer Jaipur-Trilogie. Der Roman wurde für seine authentische Darstellung der Kultur Rajasthans und das universelle Thema der weiblichen Em
Die Geschichte spielt im Indien der 1950er-Jahre, in der pulsierenden, rosafarbenen Stadt Jaipur nach der Unabhängigkeit. Die Hauptfigur, Lakshmi Shastri, eine talentierte Henna-Künstlerin, flieht mit 17 Jahren aus ihrem Dorf vor einer arrangierten, gewalttätigen Ehe. Allein kommt sie in Jaipur an, wo sie sich mit großem Fleiß und Geschick bis an die Spitze hocharbeitet: Sie wird zur gefragtesten Henna-Künstlerin und zur vertrauten Beraterin wohlhabender Frauen der Oberschicht – Maharadschas, Politikerinnen und Unternehmerfamilien.
Durch detaillierte Beschreibungen indischer Bräuche, des Kastensystems, der weiblichen Solidarität und des Aufeinandertreffens von Tradition und Moderne schildert Joshi Lakshmis Kampf um Unabhängigkeit, finanzielle Sicherheit und ein eigenes Zuhause. Lakshmi ist klug, ehrgeizig und pragmatisch – sie nutzt ihre Henna-Kunst (die Schönheit, Glück und weibliche Stärke symbolisiert), um sich eine Karriere aufzubauen, doch sie verbirgt Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit. Als ihre jüngere Schwester Radha und dann ihr Ex-Mann auftauchen, eskalieren die Konflikte und enthüllen Schichten von Familientrauma, Verrat und Vergebung.
Der Roman ist reich an sinnlichen Details: die Düfte von Gewürzen, die Farben von Saris, die Rituale der Henna-Nächte, der Kontrast zwischen Armut und Luxus. Der Stil ist lebendig, emotional und ermutigend – mit Fokus auf weibliche Stärke, Selbstbewusstsein und den Kampf gegen das Patriarchat im Indien des Wandels. Es gibt kein Pathos, sondern eine realistische Darstellung von Ehrgeiz und dem Preis der Freiheit. Fortsetzungen: „Die Geheimnishüterin von Jaipur“ und „Sechs Tage in Bombay“.
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