
Megreov lopov, Megre se boji
In beiden Romanen liegt der Fokus Simenons eher auf der Psychologie der Figuren und der Atmosphäre als auf dem Verbrechen selbst.
In Kommissar Maigrets Wohnung wird eingebrochen und seine persönlichen Gegenstände, darunter seine Dienstpistole, werden gestohlen. Obwohl der Fall zunächst wie ein gewöhnlicher Diebstahl aussieht, nimmt Maigret ihn persönlich und beginnt eine detaillierte Untersuchung. Nach und nach entdeckt er, dass der Dieb kein Profi ist, sondern ein verzweifelter Mann mit einer eigenen Geschichte hinter der Tat. Im Laufe der Ermittlungen dringt Maigret in die Psychologie des Täters ein und versucht, dessen Motive zu verstehen, anstatt sich allein auf Beweise zu verlassen. Schließlich gelingt es ihm, den Täter zu stellen und die Umstände aufzudecken, die zu dem Diebstahl führten. Dabei zeigt er Mitgefühl, aber auch Entschlossenheit, Gerechtigkeit zu erlangen.
Die Handlung spielt in einer kleinen, scheinbar friedlichen Stadt, in der Maigret Urlaub macht, aber bald in die Kriminalität hineingezogen wird. Die Stadt ist von einer Atmosphäre der Angst und des Misstrauens erfüllt, da die Bewohner sich nicht trauen, ihre Meinung zu äußern. Maigret spürt die Spannung und erkennt, dass etwas viel Tieferes und Gefährlicheres hinter der Fassade lauert. Die Ermittlungen decken ein Netz aus Geheimnissen, Lügen und verborgenen Beziehungen unter den Einheimischen auf. Maigret muss die Mauer des Schweigens durchbrechen und sich seiner eigenen Unsicherheit stellen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Schließlich entlarvt er den Täter und die Ursache der Angst, die die Gemeinde gelähmt hat.
Angeboten wird ein Exemplar





