
Velika ljubav: Roman iz života slovačkih Hrvata
In den Dörfern um Trnava bewahren die in die Slowakei „umgesiedelten“ Kroaten ihre Sprache und Religion. Die Liebesgeschichte von Jure und Kristina und das tragische Schicksal von Pavle sind eng mit dem Erwachen nationaler Identität und historischen Umbrü
Der Roman zeichnet ein warmherziges und zugleich dokumentarisches Bild der kroatischen Gemeinschaften in der Slowakei zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit der Ankunft zweier Gäste aus Zagreb in Hrvatski Grob eröffnet sich ein Panorama des Alltags: Kirche und Friedhof als Orte der Erinnerung, Dörfer mit kroatischen Familiennamen, Lehrer und Pfarrer, die oft nicht Kroaten sind, und die Sehnsucht nach Büchern in der eigenen Sprache.
Im Zentrum steht die Familie Grebić und die Liebe von Jura und Kristina, die in den Wirren von Krieg, Armut und politischen Umbrüchen reift. Ihrem Glück gegenüber steht Pavl Čaplović, der „verrückte Pavel“, ein Mann, gezeichnet von großer, unerwiderter Liebe und wechselvollen Reisen, darunter auch nach Amerika.
In Gesprächen mit Bürgermeister Turinić und dem jungen Jožko werden Szenen kollektiver Erinnerung sichtbar: Geschichten über die Migration der Vorfahren, das beständige Gefühl kroatischer Zugehörigkeit, die Verbindung zwischen Trnava und Zagreb und die Verehrung von Andrej Hlinka als Symbol des slowakischen Freiheitsdrangs.
Andrić verwebt eine intime Melodie von Liebe und Verlust mit der Chronik einer Gemeinschaft, die, obwohl „verpflanzt“, tiefe Wurzeln im neuen Land schlägt, ohne die alte Heimat zu vergessen. Der Stil ist unaufdringlich lyrisch, dialogreich und reich an ethnografischen Details. Die abschließenden Ereignisse (Hlinkas Inhaftierung und Freilassung, der Tod von Angehörigen) verstärken den Eindruck eines Romans, der Herz und Geschichte verbindet. Ideal für Leser, die einen historischen Roman über Identität, Zusammenhalt und die Beständigkeit der Liebe suchen.
Angeboten wird ein Exemplar
- Beschädigter Rücken
- Abgenutzte Bezüge





