
Zagor LU #307: Saddle Town
Zagor und Chico verfolgen parasitäre Monster bis nach Saddle Town. Die Erinnerungen des einzigen Überlebenden könnten verraten, wie sich die Kreaturen vernichten lassen.
Saddle Town beendet das in Pipci begonnene Horrorabenteuer. Zagor und Chico suchen den Ursprung einer Gefahr, die weit über einen gewöhnlichen Tierangriff hinausgeht: Parasitäre Kreaturen können Menschen verschlingen oder ihre Körper übernehmen.
Spuren führen in die Bergbausiedlung Saddle Town. Die Erinnerungen des einzigen Überlebenden des Massakers könnten entscheidend sein, um die Monster zu vernichten.
Burattini verbindet die Untersuchung einer Katastrophe mit Körperhorror. Bedrohlich ist nicht nur die Begegnung mit unbekannten Wesen, sondern auch die Unsicherheit darüber, was sich hinter einer menschlichen Gestalt verbirgt. Informationen werden ebenso wichtig wie Kampfkraft: Ohne Verständnis des Gegners drohen weitere Opfer.
Marco Vernis Zeichnungen betonen die unheimliche Anatomie der Kreaturen, die Reaktionen der Figuren und die Gewalt der Auseinandersetzungen. Das Bergbaumilieu schafft einen beklemmenden Rahmen, während die allmähliche Rückkehr der Erinnerungen das Rätsel vorantreibt.
Das Heft schließt den Zweiteiler Ludens Nr. 306–307 ab. Zagors Abenteuerwelt trifft dabei auf Motive des parasitären Befalls, des Identitätsverlusts und des Kampfes gegen eine unmenschliche Bedrohung.
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