
Diabolik SD #10: Trgovci robljem
Beim Versuch, Graf Lamas zu täuschen, stößt Diabolik auf Menschenhandel. Hinter seinem ursprünglichen Plan öffnet sich eine Welt der Ausbeutung und erschreckender Grausamkeit.
Trgovci robljem beginnt mit Diaboliks Versuch, Graf Lamas zu überlisten. Hinter der geplanten Täuschung verbirgt sich jedoch ein verbrecherisches Umfeld, dessen Grausamkeit seine Erwartungen übersteigt. Die Entdeckung von Menschenhandel verschiebt den Schwerpunkt auf Ausbeutung, Gewalt und Machtverhältnisse.
Alberto Fiocchi und Luciana Giussani nutzen die Stellung ihres kriminellen Antihelden, um eine unbequeme Frage nach den Grenzen des Bösen aufzuwerfen. Diabolik vertritt nicht das Gesetz. Seine Begegnung mit fremden Verbrechen lässt sich deshalb nicht auf einen einfachen Gegensatz zwischen Polizei und Straftätern reduzieren. Spannung entsteht, weil er eigene Ziele in einer Umgebung verfolgt, die er erst verstehen muss.
Menschen als Handelsware verleihen dem Titel eine Bedeutung jenseits der üblichen Geschichte um Diebstahl und Beute. Nicht nur Reichtum steht auf dem Spiel, sondern die Freiheit anderer, über die Mächtige verfügen. Dadurch erhält die Episode einen besonders düsteren Ton.
Enzo Facciolo gestaltet mit den Tuschern Franco Paludetti und Brenno Fiumali Begegnungen, Bedrohungen und wechselnde Kräfteverhältnisse. Die abgeschlossene Geschichte empfiehlt sich für Leser, die in Diabolikeinen Kriminalnoir mit gesellschaftlichem Schwerpunkt suchen.
Jedan primjerak je u ponudi