
Teka 9 — tekstovi/kritika
Die Literaturzeitschrift untersucht freien und gebundenen Vers, Mallarmés Poetik und Eliots Literaturkritik und bietet Gedichte, Prosa sowie Rezensionen zeitgenössischer Literatur.
Die neunte Ausgabe von Teka, erschienen im Sommer 1975, verbindet Literaturtheorie, Kritik und zeitgenössisches Schreiben. Fragen der poetischen Sprache, des Verses und der Interpretation stehen im Mittelpunkt. Beiträge einheimischer Autoren begegnen Übersetzungen bedeutender europäischer Schriftsteller.
Pavao Pavličić untersucht freien und gebundenen Vers in der modernen kroatischen Lyrik. Stéphane Mallarmé ist mit Verskrise vertreten, Branko Aleksić mit Sveti Gral. Miroslav Beker betrachtet Eliots Literaturkritik in einem neuen Kontext. Weitere theoretische Beiträge stammen von Nikola Milićević über den Vers, Branimir Donat über Identität und Dalibor Cvitan über die Ästhetik der Inspiration und des Schaffens.
Hinzu kommen Gedichte von Zvonimir Mrkonjić, Prosa von Tonko Maroević sowie Beiträge von Vesna Parun, Nada Pintarić und Ljubomir Stefanović. Rezensionen behandeln ein breites Spektrum von Literatur und Kunst, darunter kroatische Literaturgeschichte, Weltkulturen, Apollinaire, Bulgakow, Barthes und Derrida.
Teka 9 dokumentiert literarische Diskussionen der mittleren siebziger Jahre, besonders das Verhältnis zwischen moderner Lyrik, Kritik und neuen Theorieansätzen. Für Literaturwissenschaftler und Sammler kroatischer Kulturzeitschriften.
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