Jadranka 1-2

Jadranka 1-2

Marija Jurić Zagorka

„Jadranka“ ist eine Geschichte über eine Frau, die sich weigert, sich den gesellschaftlichen Erwartungen anzupassen und durch ihr Handeln die Stärke ihrer eigenen Überzeugungen unter Beweis stellt. In diesem Roman betont Zagorka die Bedeutung persönlicher

Der Roman „Jadranka“ von Marija Jurić Zagorka ist eine Liebesgeschichte, die im Kontext der kroatischen Zivilgesellschaft in der Zeit des Bach-Absolutismus (1850-1859) spielt. Das Werk thematisiert soziale Ungerechtigkeiten, das Aufeinanderprallen von Tradition und Moderne sowie die Stellung der Frau in der Gesellschaft, die auch in Zagorkas literarischem Schaffen häufige Motive sind.

Die Hauptfigur Jadranka ist ein junges und intelligentes Mädchen aus einer armen bürgerlichen Familie. Trotz Armut und sozialen Einschränkungen träumt Jadranka von einem Leben voller Liebe, Freiheit und Selbstverwirklichung. Ihre Figur stellt eine fortschrittliche Frau dar, die sich weigert, blind gesellschaftlichen Normen zu folgen.

Die Geschichte beginnt mit Jadrankas Kampf mit ihrer eigenen Familie und sozialen Fesseln. Ihre Eltern wollen, dass sie einen reichen, aber emotional kalten und moralisch zweifelhaften Mann heiratet, um die Familie aus der Finanzkrise zu befreien. Jadranka lehnt ein solches Schicksal jedoch ab, weil sie ihr Glück und ihre Würde nicht aufgeben will.

Milan, ein junger Mann aus einer höheren sozialen Schicht, tritt in ihr Leben und verliebt sich in sie. Ihre Liebesgeschichte stößt auf viele Hindernisse – von Klassenunterschieden bis hin zu den Intrigen der Menschen um sie herum. Trotz aller Herausforderungen gelingt es Jadranka und Milan, Meinungsverschiedenheiten zu überwinden und für ihre Liebe zu kämpfen.

Der Roman kritisiert auch eine Gesellschaft, die die Reichen und Mächtigen bevorzugt und gleichzeitig die Armen und Schwächeren unterdrückt. Jadrankas Kampf ist ein Symbol für die Emanzipation der Frauen und ihr Recht, über ihr eigenes Schicksal zu entscheiden.

Zagorkas Stil zeichnet sich durch lebendiges Geschichtenerzählen, betonte Emotionalität und ein ausgeprägtes Gespür für soziale Ungerechtigkeiten aus. Der Roman ist dynamisch, voller Wendungen und dramatischer Situationen, was ihn auch heute noch spannend macht.

Editor
Vera Barić
Titelseite
Igor Kordej
Maße
20 x 14 cm
 
Das Buch besteht aus zwei Bänden.
Gesamtzahl der Seiten
785
Verlag
Mladost, Zagreb, 1989.
 
Latein Schrift. Fester Einband mit Schutzumschlag.
Sprache: Kroatisch.

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