Susjedov sin

Susjedov sin

Josip Jurčič

Ein 1868 veröffentlichter Roman, der für die slowenische Literatur von Bedeutung ist, da er als erster slowenischer Roman gilt. Mit diesem Werk legte Jurčič den Grundstein für die slowenische Prosatradition und führte den Realismus in die Literatur dieses

Der Roman spielt in einem ländlichen slowenischen Dorf, in dem die Leben der Hauptfiguren miteinander verflochten sind. Anhand ihrer Schicksale zeigt die Autorin die sozialen und moralischen Werte der damaligen Zeit auf und konzentriert sich dabei auf Themen wie Liebe, Familienbeziehungen und soziale Normen. Jurčič beschreibt das Landleben ausführlich und gibt dem Leser einen Einblick in den Alltag eines slowenischen Dorfes im 19. Jahrhundert.

Die Hauptfigur, der Sohn des Nachbarn, steht vor Herausforderungen, die sich aus gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Wünschen ergeben. In seiner Geschichte untersucht der Autor den Konflikt zwischen individuellen Bestrebungen und den kollektiven Werten der Gemeinschaft. Dieser Konflikt spiegelt die umfassenderen gesellschaftlichen Veränderungen wider, die im 19. Jahrhundert in Slowenien stattfanden, einschließlich der Spannungen zwischen traditionellen Bräuchen und Modernisierung.

Jurčičs Schreibstil zeichnet sich durch Realismus und detaillierte Beschreibungen der Charaktere und der Umgebung aus. Seine Fähigkeit, die inneren Welten seiner Figuren darzustellen, macht den Roman auch heute noch relevant und vermittelt universelle Botschaften über die menschliche Natur und soziale Beziehungen.

„Der Sohn des Nachbarn“ bleibt ein wichtiger Teil des slowenischen literarischen Erbes und bietet den Lesern wertvolle Einblicke in die Geschichte, Kultur und gesellschaftlichen Veränderungen dieser Zeit.

Titel des Originals
Sosedov sin
Übersetzung
Ladislav Žimberk
Editor
Brane Grabeljšak
Maße
20,5 x 13,5 cm
Seitenzahl
160
Verlag
Spektar, Zagreb, 1974.
 
Latein Schrift. Hardcover.
Sprache: Kroatisch.

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