
Veliko proljeće
Der Film „Der große Frühling“ (1933) schildert das Erwachen und die Wiedergeburt des kroatischen Dorfes und des einfachen Mannes in der Zwischenkriegszeit – eine symbolische Darstellung des nationalen und sozialen Frühlings, der Bauernbewegung und der per
Stjepko Vrtar (1890–1945?), ein kroatischer Schriftsteller und Finanzexperte sowie Aktivist der Bauernbewegung, veröffentlichte 1933 die Novelle Veliko proljeće im Verlag Matica hrvatska (Naklada Pramatice). Das Werk zählt zur sozial engagierten Prosa der Zwischenkriegszeit und zeichnet sich durch volkstümliche und bäuerliche Motive aus.
Die Novelle schildert das Erwachen des kroatischen Volkes in den 1930er Jahren anhand des Schicksals eines jungen Bauern oder Intellektuellen aus dem Dorf. Der Autor beschreibt schwierige Lebensbedingungen, Armut, politischen Druck und die nationale Frage, aber auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft – den „großen Frühling“ als Metapher für die nationale Wiedergeburt, die Stärkung der Bauernbewegung und das spirituelle Erwachen. Vrtar verbindet eine realistische Darstellung des ländlichen Lebens mit lyrischen und idealistischen Passagen und betont dabei die Themen Gerechtigkeit, Bildung, Solidarität und die Liebe zum Land und zu den Menschen.
Der Stil ist zugänglich, warmherzig und engagiert, typisch für die Literatur der Bauernbewegung. Das Werk strahlt Optimismus und Glauben an die Stärke des einfachen Mannes aus, trotz der schwierigen sozialen Verhältnisse im Königreich Jugoslawien. Kritiker loben die authentische Darstellung der ländlichen Mentalität und der sozialen Probleme.
Der große Frühling ist eine relativ seltene antiquarische Ausgabe und ein interessantes Beispiel für die Literatur der kroatischen Bauernbewegung in der Zwischenkriegszeit. Heute wird es als Zeitdokument und Zeugnis der nationalen und sozialen Hoffnungen der 1930er Jahre gelesen.
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