
Uspomene iz mog života
Die autobiografische Prosa von Maxim Gorki, der in einer Reihe lebendiger und ergreifender Bilder seine schwierige Kindheit, Jugend und Wanderungen durch Russland, Begegnungen mit einfachen Leuten, Armut, Gewalt und seine ersten Schritte in der Literatur
Maxim Gorki (bürgerlich Alexei Maksimowitsch Peschkow, 1868–1936) veröffentlichte Erinnerungen an mein Leben als Teil seiner Autobiografie. Die kroatische Ausgabe des Binoza-Verlags von 1934, übersetzt von Stjepan Kranjčević, präsentiert eine Auswahl von Gorkis Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend.
Das Buch ist ein eindringliches, realistisches und oft naturalistisches Bild des russischen Lebens am Ende des 19. Jahrhunderts. Gorki beschreibt seine frühe Kindheit als Waise, das Leben bei seinen Großeltern in Nischni Nowgorod, die harten Arbeitsbedingungen in Bäckereien, auf Dampfschiffen, in Ikonenmalerwerkstätten und seine Wanderungen durch Russland. Besonders eindrucksvoll sind die Porträts einfacher Menschen – Bettler, Arbeiter, Diebe, Wanderer und Heilige –, denen er auf seinen Reisen begegnet.
Anders als in klassischen Autobiografien schreibt Gorki nicht chronologisch, sondern in einer Reihe von kraftvollen, in sich abgeschlossenen Bildern und Episoden. Der Stil ist direkt, unverblümt und von ungeheurer Ausdruckskraft – man meint fast, die Slums, die Wolga und den Staub der russischen Straßen zu riechen. Das Buch strahlt tiefes Mitgefühl für die „Gedemütigten und Beleidigten“ aus, aber auch Glauben an den Menschen und seine Stärke.
Diese Ausgabe erfreute sich in den 1930er-Jahren großer Beliebtheit beim kroatischen Literaturpublikum, da sie Gorki in seiner authentischsten und vitalsten Phase präsentiert – bevor er zum offiziellen Dichter des sozialistischen Realismus wurde. Erinnerungen an mein Leben gilt als eines von Gorkis besten Prosawerken und als Klassiker der russischen Autobiografie des 20. Jahrhunderts. Die antiquarische Ausgabe von Binoza ist selten und begehrt.
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