
Making Habits, Breaking Habits: How To Make Changes That Stick
Das Buch erklärt die Psychologie von Gewohnheiten, wie sie entstehen und wie sie durch wissenschaftlich fundierte Verhaltensstrategien, Auslöser und Belohnungen verändert werden können.
Gewohnheiten entwickeln, Gewohnheiten ändern von Jeremy Dean ist ein populärwissenschaftliches Buch, das auf psychologischer und kognitiv-verhaltenstherapeutischer Forschung zur Entstehung und Veränderung von Gewohnheiten basiert. Es erklärt, wie Gewohnheiten durch Wiederholung, Umweltreize und ein Belohnungssystem entstehen, das automatische Verhaltensweisen verstärkt – oft außerhalb der bewussten Kontrolle des Einzelnen.
Der Autor zeigt, wie das Gehirn „mentale Abkürzungen“ nutzt, um die kognitive Belastung zu reduzieren, wodurch Gewohnheiten schwer zu verändern sind. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle von Kontext, emotionalen Zuständen und sozialen Einflüssen bei der Aufrechterhaltung unerwünschter Verhaltensmuster wie Aufschieben, ungesunder Ernährung oder Rauchen.
Im zweiten Teil des Buches bietet Dean praktische, wissenschaftlich fundierte Strategien zur Veränderung von Gewohnheiten: die Manipulation von Auslösern, die schrittweise Ersetzung von Verhaltensweisen, die Entwicklung neuer Routinen und die Anwendung von Wenn-Dann-Planung (Umsetzungsabsichten). Er betont, dass die Veränderung von Gewohnheiten keine Frage der Willenskraft ist, sondern die Gestaltung des Umfelds und die Wiederholung neuer Muster.
Das Buch verknüpft Psychologie, Neurowissenschaften und Verhaltensökonomie und macht komplexe Prozesse einem breiteren Publikum verständlich und im Alltag anwendbar.
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