
Razgovor duhovni od svetoga Bone mucsenika
Nachdruck der Ausgabe von 1754 mit einem Nachwort von Vatroslav Frkin, Julijana Matanović und Vlado Horvat. Erschienen anlässlich des Abrisses des Franziskanerklosters und der Kirche St. Philippus und Jakobus in Vukovar im Jahr 1991.
Das geistliche Gespräch mit dem heiligen Märtyrer Bona ist das Werk von Pater Antun Tomašević (ca. 1713–1758), einem Franziskaner aus Vukovar, Theologielektor und Prediger. Es wurde ursprünglich 1754 anlässlich der feierlichen Überführung der Reliquien des heiligen Märtyrers Bona (Bonifacius) von Rom nach Vukovar gedruckt, wo die Reliquien in der Franziskanerkirche große Verehrung erfuhren.
Die Ausgabe von 1994 (Stadtmuseum Vukovar im Exil, Zagreb) ist ein Nachdruck (Faksimile) der Originalausgabe. Die Broschüre umfasst 77 Seiten und enthält: ein Faksimile eines alten Drucks von 1754, eine Transkription des Textes in moderner Orthografie sowie fachkundige Nachworte von namhaften Autoren (Vatroslav Frkin, Julijana Matanović und Vlado Horvat).
Das Werk ist im barocken Stil des 18. Jahrhunderts verfasst – rhetorisch reichhaltig, mit emotionalen Appellen, Zitaten aus der Heiligen Schrift und Beispielen aus dem Leben von Heiligen. Es stellt ein spirituelles Gespräch (eine Predigt) dar, in dem der Autor die Gläubigen zur Verehrung der heiligen Bona und zur Reflexion über das Martyrium, den Glauben und das christliche Leben anregt. Der Text richtet sich an ein breiteres Publikum und wurde während eines feierlichen Gottesdienstes in Vukovar vorgetragen.
Fra Antun Tomašević war einer der produktivsten Franziskanerautoren des 18. Jahrhunderts aus Vukovar. Dieses Werk zeugt von der bedeutenden spirituellen und kulturellen Rolle der Franziskaner in Slawonien nach der Befreiung vom Osmanischen Reich und von der Wichtigkeit von Reliquien und Schutzheiligen für die Gestaltung der lokalen Identität.
Der Nachdruck von 1994 erschien im Kontext des Kriegsleids in Vukovar, als Teil der Bemühungen, das reiche kulturelle Erbe der Stadt zu bewahren und neu zu bekräftigen. Heute gilt er als bibliografische Rarität und wichtige Quelle für die Erforschung der kroatischen Barockliteratur, der franziskanischen Predigtliteratur, der Geschichte Vukovars und der Verehrung der Heiligen Bona.
Das Buch ist ideal für Sammler alter Bücher, Literatur- und Theologiehistoriker sowie alle, die sich für die Kirchengeschichte Slawoniens interessieren. Es ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie alte Texte durch zeitgenössische kritische Editionen mit Nachworten wiederbelebt werden.
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