
Tajne nogometnog huliganizma: Kako se mijenjala slika nogometnog nasilja
Eine scharfsinnige Analyse des Phänomens Fußballhooliganismus. Ein historischer Überblick von den Anfängen bis in die 2000er-Jahre, die Ursachen, Methoden, Organisation der Gruppen, polizeiliche Maßnahmen und die Gründe für die anhaltende Gewalt trotz Ver
Es handelt sich um ein Standardwerk des britischen Autors und ehemaligen Fans/Hooligans, der zum weltweit bekanntesten Chronisten wurde. Brimson (geb. 1959, Ex-RAF) schreibt prägnant, ehrlich und ohne Beschönigung – aus der Perspektive eines Insiders, aber mit der nötigen Distanz. Das Buch bietet einen historischen Überblick: von den Anfängen im 19. Jahrhundert und den 1960er/70er Jahren (dem Beginn der organisierten Hooligan-Szene) über den Höhepunkt in den 80er Jahren (Heysel 1985, Hillsborough 1989) bis hin zu den Veränderungen nach dem Taylor-Bericht, der Einführung von Videoüberwachung, Reiseverboten und neuen Formen der Gewalt in den 2000er Jahren. ... Der Autor geht detailliert auf die Ursachen (Klassenkonflikte, Stammesdenken, Adrenalin, Alkohol, Rivalität), Methoden (organisierte Treffen, Auseinandersetzungen außerhalb des Stadions, Infiltration, Handys), Gruppenstrukturen (z. B. ICF West Ham, Headhunters Chelsea) und die Anpassung des Hooliganismus an die Repression (von offenen Kämpfen zu geheimen Absprachen) ein. Er betont insbesondere, dass Hooliganismus nicht nur von „problematischen Jugendlichen“ ausgeht, sondern oft von Erwachsenen, von Berufstätigen, für die er Hobby und Identität zugleich ist.
Das Buch kritisiert die Medien (die sensationslüstern berichten), die Polizei (die mitunter übertreibt) und die Vereine (die von der Leidenschaft profitieren, aber Gewalt verurteilen). Brimson argumentiert, dass Hooliganismus nicht verschwunden ist – er hat sich lediglich verändert und ist raffinierter geworden. Der Stil ist direkt, zynisch, reich an Anekdoten und Einblicken in die Hintergründe – keine wissenschaftliche Studie, sondern ein provokantes Bekenntnis mit Analyse.
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