
O čemu ne govorimo
Können Sie sich den Tabus der modernen Gesellschaft stellen? Alter, Krankheit, Schwäche. Slavenka Drakulić wagt sich mutig an Themen heran, über die wir nur ungern sprechen.
Ihre Geschichten werden Sie tief berühren und Sie zwingen, sich schwierigen Fragen zu stellen. Jeder weiß, dass wir sterblich sind und mit dem Alter abbauen, aber wer kann sich damit wirklich abfinden? Wir sprechen und denken nicht gern über Krankheit und Tod, über Verlust und Niederlage, über Verrat, Scham, Versagen oder Trauer. Diese Themen werden tief verdrängt, denn die heutige Zeit bevorzugt Jugend, Schönheit und Schnelligkeit, gepaart mit einer Handvoll oberflächlicher und belangloser Inhalte. Doch Slavenka Drakulić, eine unserer meistübersetzten Schriftstellerinnen und Journalistinnen, hat sich in ihrer neuen Kurzgeschichtensammlung „Wovon wir nicht sprechen“ den Tabus der modernen Gesellschaft angenommen – ihr Fokus liegt auf Alter, Krankheit und Schwäche. Slavenka Drakulić erzählt von Ehen, die mit der Zeit zerbrechen und in kleinliche Vorwürfe und anhaltenden Groll münden, von neu entfachter Leidenschaft im Erwachsenenalter, von unserer Gefangenschaft im Körper, von der Tatsache, dass all unsere Gedanken, all unsere Kreativität, all unsere Sehnsüchte und Wünsche, all unser psychophysischer Fortschritt von der hauchdünnen Haut abhängen, die unseren Körper zusammenhält. „Geschichten über das, worüber wir nicht sprechen“ wird Sie tief berühren, Sie auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitnehmen und Sie zwingen, sich schwierige Fragen zu stellen – darunter die schwierigste aller Fragen: die nach Ihrer eigenen Lebensdauer.
Angeboten wird ein Exemplar





