
Proljeće
Im kalten Norwegen liebt Torkild Rosa, die er seit seiner Kindheit kennt, schon sein ganzes Leben lang. Nachdem ihre Liebe endlich in Erfüllung geht und sie heiraten, sehen sie sich mit Eifersucht, Familienintrigen und tiefen Krisen konfrontiert.
Frühling (1914) ist ein früher realistischer Roman der norwegischen Nobelpreisträgerin Sigrid Undset, der vor ihren großen Mittelalterromanen erschien. Die Geschichte spielt in Norwegen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Hauptfiguren sind Torkild Christensen und Rosa Wegener.
Torkild ist seit seiner Kindheit heimlich in Rosa verliebt. Nach langem Warten wird ihre Liebe endlich wahr und sie heiraten. Doch das Idyll wird schnell gestört: Verwandte, Freunde und Rosas eigene tiefe emotionale Wunden aus der Vergangenheit belasten die Ehe – Eifersucht, Unsicherheit und überzogene Erwartungen.
Undset schildert meisterhaft die Psychologie der Ehe, alltägliche Konflikte und innere Krisen. Der Roman zeigt, wie die Liebe schwächer werden kann, aber auch, wie sie durch Leid und Verantwortung reifen und sich erneuern kann. Der „Frühling“ ist hier ein Symbol der Hoffnung und eines Neubeginns nach einem langen emotionalen Winter.
Der Stil ist präzise, introspektiv und realistisch und zeugt von einem tiefen Verständnis der menschlichen Psyche. Obwohl dieser Roman weniger bekannt ist als Kristin Lavransdatter, kündigt er bereits die Themen an, für die Undset berühmt werden sollte: Ehe, Opferbereitschaft, Verantwortung und spirituelles Wachstum.
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