
Start Edmunda Sulime
Der Roman folgt dem jungen Edmund Sulima, der im Polen der Zwischenkriegszeit voller Ideale in die Welt des Theaters und der Kunst eintritt und sich den Schwierigkeiten des Theaterlebens, gesellschaftlichen Intrigen, Liebesgeschichten und Enttäuschungen s
Das Werk ist ein realistisches Porträt eines jungen Mannes, der in der Zwischenkriegszeit in Polen ein unabhängiges Leben beginnt. Die Hauptfigur, Edmund Sulima, kommt voller jugendlichem Enthusiasmus, Idealen und Ambitionen in die Großstadt Krakau. Der Roman begleitet seinen Start ins Erwachsenenleben – den Eintritt in die Theaterwelt, in journalistische und literarische Kreise, erste Lieben, Freundschaften und Konflikte mit seiner Umgebung.
Nowakowski, selbst eng mit der Theaterwelt verbunden, schildert gekonnt die Atmosphäre des Polens der Zwischenkriegszeit: wirtschaftliche Instabilität, soziale Spaltungen, den Kampf ums Überleben und den Konflikt zwischen Idealen und der harten Realität. Der Roman ist autobiografisch geprägt und zeichnet ein lebendiges Bild vom Theaterleben, künstlerischen Ambitionen, der Bohème und den alltäglichen Kämpfen junger Intellektueller.
Der Stil ist dynamisch, realistisch und bisweilen ironisch – der Autor verfolgt das Wachstum, den Niedergang und die Reifung des Helden mit Verständnis, aber auch mit sanfter Kritik. Das Werk zählt zu Nowakowskis besseren Romanen und wurde zu seiner Zeit mit dem Krakauer Preis ausgezeichnet.
Für den kroatischen Leser bietet dieser Roman einen interessanten Einblick in die polnische Literatur der Zwischenkriegszeit und ähnelt Werken von Krleža oder anderen Autoren jener Zeit, die Jugend und das künstlerische Leben beschreiben. Der Roman ist flüssig, emotional und nostalgisch und legt den Schwerpunkt auf universelle Themen: die Suche nach Sinn, Liebe, Karriere und den Umgang mit Enttäuschungen.
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