
Sloveni u dalekoj prošlosti
Ein grundlegendes archäologisches und historisches Werk zur Ethnogenese der Slawen vom 2. Jahrtausend v. Chr. bis zur Mitte des 1. Jahrtausends n. Chr. Der Autor rekonstruiert anhand archäologischer Funde die Ursprünge, die Kultur und die frühen Wanderung
Die Slawen in der fernen Vergangenheit ist eines der wichtigsten und meistzitierten Werke des russischen Archäologen und Akademikers Valentin Wassiljewitsch Sedow (1924–2004), eines führenden Experten für die slawische Ethnogenese in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Das Buch bietet eine umfassende Synthese archäologischer, linguistischer und historischer Daten zur Frühgeschichte der Slawen. Sedow zeichnet die Abspaltung der Slawen von der gemeinsamen alteuropäischen Sprachgemeinschaft, ihre Entwicklung in der Zeit vor der Völkerwanderung und die Herausbildung der slawischen ethnischen und sprachlichen Gemeinschaft nach. Er widmet den von ihm mit den Slawen in Verbindung gebrachten archäologischen Kulturen (z. B. der Sarubinka-, Tschernjachowsk- und Prager Kultur), ihren Siedlungen, ihrer materiellen Kultur, ihren Bestattungsbräuchen und ihren Beziehungen zu benachbarten Völkern (Balten, Deutschen, Iranern, Finnen) besondere Aufmerksamkeit.
Das Werk ist systematisch und wissenschaftlich verfasst und enthält zahlreiche Karten und Illustrationen. Es gilt als Klassiker der sogenannten sowjetisch-russischen archäologischen Schule, die die einheimische Entwicklung der Slawen in Osteuropa betont, aber auch Migrationsprozesse berücksichtigt.
Das umfassende Buch ist Pflichtlektüre für alle, die sich für slawische Vorgeschichte, Archäologie und das Frühmittelalter interessieren. Obwohl einige Thesen durch neuere genetische Forschung teilweise revidiert wurden, bleibt Sedovs Werk ein grundlegendes Nachschlagewerk auf diesem Gebiet.
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