
Moj Dren: Roman o psima i ljudima
Ein Roman über Loyalität, Erziehung und die Herausforderungen, denen sich Mensch und Hund gleichermaßen stellen müssen. Anhand der Geschichte des Hundes Dren und seiner Familie offenbart der Erzähler die Liebe, den Stolz, die Zerbrechlichkeit und die Vera
Mein Dren – ein Roman über Hunde und Menschen von Danko Angjelinović ist eine warmherzige und zugleich bittersüße Erzählung über die Bindungen, die wir zu Tieren aufbauen, und was diese Bindungen über uns aussagen. Im Mittelpunkt steht Dren, ein Hund mit starkem Charakter: intelligent, sensibel und eigensinnig genug, um sich selbst treu zu bleiben. Anhand von Episoden aus seiner Welpenzeit, seinen ersten Lernerfahrungen, Erfolgen und Missgeschicken verfolgen wir, wie der Hund – und auch die Menschen um ihn herum – geprägt werden: der Besitzer, der Geduld lernt, die Nachbarn, die ihre Ängste auf ihn projizieren, die Jäger und Passanten, die in Dren das erkennen, was ihnen selbst fehlt: Treue, Mut und Spielfreude.
Angjelinović erzählt die Geschichte einfach und präzise, gespickt mit Beobachtungen zum Verhalten von Hunden: wie ein Hund Stimmungen wahrnimmt, wie er Traurigkeit in Bewegung und Freude in Rituale verwandelt. In diesem Spiegel wird auch die menschliche Natur geschärft: Eitelkeit, kurzlebiger Zorn, Stolz auf kleine Erfolge, stille Zärtlichkeit, die sich am deutlichsten in kleinen Gesten zeigt – dem Kämmen des Fells, einem nächtlichen Spaziergang, einem wortlos geteilten Stück Brot. Die Handlung bewegt sich zwischen Zuhause, Straße und Natur; die Spannung entsteht nicht durch spektakuläre Wendungen, sondern durch Entscheidungen, die den Alltag in moralische Dilemmata verwandeln: loslassen oder festhalten, bestrafen oder geduldig erziehen, Sicherheit oder Freiheit wählen.
Der Roman handelt von Hunden, weil er voller Düfte, Spuren und dem leisen Lauschen ist; er handelt von Menschen, weil er Fragen aufwirft: Was ist ein gutes Leben? Wie sieht Fürsorge aus, die nicht erdrückt? Was bedeutet Verantwortung gegenüber den Schwächeren? Dank des warmherzigen Erzählstils und einer Reihe überzeugender Szenen spricht das Buch gleichermaßen Hundeliebhaber, Leser realistischer Prosa und alle an, die eine Geschichte suchen, die beruhigt, aber nicht vereinfacht. My Dren bleibt noch lange nach dem Lesen in Erinnerung – wie die Gegenwart einer feuchten Nase in der Handfläche und ein stiller, vertrauensvoller Blick, der uns lehrt, menschlich zu sein.
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